Datenkategorien (Community-Daten)

„Die Digitalisierung des Industriebetriebs führt dazu, dass Unternehmen mit Daten wachsenden Aufkommens, unterschiedlichen Typs und verschiedenster Qualität umgehen müssen.“ Der erste Schritt in diese Richtung ist das Erfassen einer heterogenen Datenlandschaft um Anschließend die Anforderungen an das Qualitätsmanagement abzuleiten. Eine einfache Möglichkeit zur Erstellung einer Datenlandkarte ist die Aufteilung der Daten in Nukleus-Daten, Community-Daten und der Big Data.

Community-Daten beschreiben Daten, die innerhalb der Anwendungsdomäne, also zwischen mehreren Unternehmen oder sogar Nationen gemeinschaftlich definiert werden. Hierzu gehören standardisierte Daten, wie Währungs- und Ländercodes oder einheitliche Produktidentifikationsschlüssel. Diese Daten sind etwas umfangreicher als die Nukleus-Daten und ein effizientes Management ist nur bedingt und auch nur unter Umständen möglich. [1]

Quellen

  • [1] Vgl. Otto, Boris; Legner, Christine: Datenqualitätsmanagement für den Industriebetrieb. Best Practices und Implikationen der Digitalisierung, in: Controlling – Zeitschrift für Erfolgsorientierte Unternehmenssteuerung (2016), Nr. 10, S. 554-555

Verfasser: Jan Fockenbrock