Datenkategorien (Big Data)

„Die Digitalisierung des Industriebetriebs führt dazu, dass Unternehmen mit Daten wachsenden Aufkommens, unterschiedlichen Typs und verschiedenster Qualität umgehen müssen.“ Der erste Schritt in diese Richtung ist das Erfassen einer heterogenen Datenlandschaft um Anschließend die Anforderungen an das Qualitätsmanagement abzuleiten. Eine einfache Möglichkeit zur Erstellung einer Datenlandkarte ist die Aufteilung der Daten in Nukleus-Daten, Community-Daten und der Big Data.

Die Big Data beschreibt die Gesamtheit aller Daten, die mit dem Unternehmen in Beziehung gebracht werden können. Diesen Daten zeichnen sich mit einer hohen Frequenz und einem hohem Aufkommen in unterschiedlicher Form aus und sind daher nahezu unmöglich effizient und effektiv zu managen. Wie der Name „Big Data“ bereits impliziert handelt es sich dabei um teilweise extrem große Datenmengen, die sich nicht selten in Tera- oder Zettabytes ausdrücken.  Beispiele für Daten aus der Big Data sind unter anderem Datenpakete über Wetterbedingungen und Verkehrssituationen, sowie Daten über Rückrufaktionen oder Sensor- und Zustandsdaten. [1]

Quellen

  • [1] Vgl. Otto, Boris; Legner, Christine: Datenqualitätsmanagement für den Industriebetrieb. Best Practices und Implikationen der Digitalisierung, in: Controlling – Zeitschrift für Erfolgsorientierte Unternehmenssteuerung (2016), Nr. 10, S. 554

Verfasser: Jan Fockenbrock