Corporate Governance

Unter Corporate Governance (dt.: Unternehmensführung) versteht man den faktischen und rechtlichen Rahmen, der für die erfolgreiche Leitung und Überwachung eines Unternehmens nötig ist. Denn unterschiedliche Interessen und Ziele zwischen Unternehmen und den Stakeholdern sorgt dafür, dass Sie sich häufig opportunistisch gegenüber dem Unternehmen verhalten. Die Corporate Governance sorgt dafür, dass dieses Verhalten der Stakeholder eingeschränkt wird und so eine faire und gleichberechtigte Geschäftsbeziehung herrscht. Denn häufig sind es unvollständige Verträge zwischen beiden Parteien, die für Gesprächsstoff sorgen und zu Meinungsverschiedenheiten führen können.
Da es die Regelungen der Corporate Governance nicht schaffen alle möglichen Konfliktpotentiale zu beseitigen, ist es von Vorteil, eine Leitmaxime des Unternehmens zu erstellen, die allem übergeordnet ist.[1]
Um zu erkennen, wie erfolgreich die Corporate Governance ist, kann man anhand folgender Kennzeichen ermitteln:
   
•    Transparenz der Unternehmenskommunikation
•    Bewahren der Interessen verschiedener Gruppen (Stakeholder)
•    Managemententscheidungen sind auf langfristige Wertschöpfung ausgelegt
•    Funktionsfähige Unternehmensleitung
•    Zielgerichtete Zusammenarbeit der Unternehmensleitung und -überwachung
•    Angemessener Umgang mit Risiken
Zu beachten ist, dass es in jedem Land unterschiedliche Regelungen zur Corporate Governance gibt. Dies macht gerade internationale Geschäfte und langfristige internationale Geschäftsbeziehungen kompliziert und aufwendig.