Cash Conversion Cycle (CCC)

Im Rahmen der Performancemessung werden verschiedene Kennzahlen heran­gezogen, um die Effizienz des Wirtschaftens zu messen. Der Cash Conversion Cycle beschreibt dabei die Geldumschlagsdauer und bildet die Basis des Working Capital Managements. Mit Hilfe des CCC kann aufgezeigt werden, wie lange es dauert, bis die durch das Unternehmen für Materialien etc. geleisteten Zahlungen durch Zahlungen von Kunden für Endprodukte wieder dem Unternehmen zufließen.

Die Berechnung des CCC erfolgt nach folgender Formel.

Die durchschnittliche Lagerdauer beschreibt dabei die durchschnittliche Kapitalbindung im Vorratsvermögen, das durchschnittliche Kundenziel beschreibt die durchschnittliche Bindung von Umsätzen in Forderungen und das durchschnittliche Lieferantenziel beschreibt das Zahlungsverhalten des Unternehmens selbst.

Zu betonen ist, dass der CCC grundsätzlich im Hinblick auf seine Branche betrachtet werden muss, da die Gestaltung von Prozessen und Zahlungsmodalitäten zum Teil stark voneinander abweicht.

Ein niedriger CCC, d. h. eine kurze Geldumschlagsdauer, weist auf ein gutes Liquiditäts- und Produktionsmanagement hin. Hohe CCC sollten durch verschiedene Maßnahmen zur Effizienzsteigerung optimiert werden, um die Kapitalbindung möglichst gering halten zu können.