Behavioral Finance

"Die Behavioral-Finance-Theoretiker greifen neue Erkenntnisse aus der Psychologie auf, um das Anlegerverhalten und andere Phänomene in den Kapitalmärkten zu erklären.“ Ziel der Behavioral Finance ist es, fundierte verhaltenswissenschaftliche Erkenntnisse aufzugreifen und daraus für die Kapitalmärkte relevante Aussagen abzuleiten. Im Grunde genommen geht es darum zu verstehen, wo, wie und wann die Entscheidungen der Anleger fallen, da deren Verhalten häufig den klassischen Theorien widersprechen oder zumindest Fragen aufwerfen. Ein Grundstein der Behavioral Finance ist das Infragestellen des „Homo Öconomicus“, sowie das Anzweifeln der Existenz des „vollkommenen Marktes“. Die Behavioral Finance entstand somit als Gegenbewegung zur neoklassischen Finanzierungstheorie. Viele Großbanken haben eigens für das Bewerten des Verhaltens der Anleger eine Psychologieabteilung. [1]

Quellen

Verfasser: Jan Fockenbrock