Abschreibungsursachen

Unternehmungen müssen wegen bestimmter Tatsachen und Ereignissen ihre Anlagevermögen abschreiben, um die Wertminderung in der Bilanz, Gewinn-und-Verlust-Rechnung sowie der Kostenartenrechnung buchhalterisch festzuhalten. Für die Wertminderung können betriebliche und außerbetriebliche Gründe vorliegen. Sind die Abschreibungsursachen vorhersehbar, werden diese im Abschreibungsplan bei der Verteilung der Abschreibungssumme im Abschreibungszeitraum berücksichtigt. Hier spielt vor allem der technische Verschleiß des regelmäßigen Gebrauchs eine Rolle, aber auch bei nicht regelmäßiger Nutzung führt natürlicher Verschleiß (z.B. Korrosion und Verwitterung) zur Abschreibungsursache. Dem gegenüber stehen die technisch-wirtschaftlichen Überholungen wie Bedarfsverschiebung bei Modewechsel oder Wertverlust durch technische Weiterentwicklung der Anlagen, die leistungsfähiger sind oder niedrigere Kosten verursachen.

Des Weiteren kann eine Abschreibung zeitlich bedingt erfolgen, wenn Fristen der Lizenzen, Konzessionen oder sonstigen gewerblichen Schutzrechten ablaufen.

Sind die Abschreibungsursachen aufgrund von Katastrophenverschleiß (z.B. Brand, Explosion) nicht vorhersehbar, führen sie zu außerordentlichen Abschreibungen. 

Quellenverzeichnis