Einkaufscontrolling

1. Definition

Das Einkaufscontrolling ist ein Teilgebiet des Oberbegriffes Controlling. Im heutigen Alltag hat die Bedeutung des Einkaufscontrollings immer mehr zugenommen. Jedoch ist zu erwähnen, dass es bis heute keine eindeutige Definition über das Einkaufscontrolling gibt. Festzustellen ist, dass Einkaufscontrolling von hoher Bedeutung für jedes Unternehmen, dass Erfolgreich eine Führung übernehmen will, zwingend notwendig ist. Das Einkaufscontrolling kümmert sich hauptsächlich um den Einkaufs und Materialwirtschaft. Außerdem ist es ein Instrument der Steuerungs- und Koordinationskonzept zur Unterstützung des Einkaufs. Seinen ersten bekannten Meilenstein setzte das Einkaufscontrolling in den späten 80er Jahren in der Automobilzulieferindustrie und den Serienherstellern.

Das Einkaufscontrolling wird auch als Kosteneinsparungsmerkmal gekennzeichnet. Das Einkaufscontrolling spielt auch eine wichtige Rolle bei der Endergebnisermittlung des Unternehmens, d.h. am Jahresabschlusstag kann das Einkaufscontrolling ein Positives Ergebnis einführen lassen, dadurch wenn es Sinnvoll im Unternehmen zur Anwendung gebracht wird.1

2. Aufgaben des Einkaufscontrollings

Das Einkaufcontrolling hat ein Hauptziel und zwar ist es die ergebnisorientierte Steuerung des Einkaufs. Außerdem ist das Einkaufscontrolling für die Analyse und Bewertung des weltweiten (und Landesweiten) Beschaffungsmarktes und Aufbau eines Länderratings zuständig. Weiterhin beschäftigt es sich mit den Kostenentwicklungen der Gesichtspunkte. Des Weiteren wird auf den Aufbau und die Verteilung von Kenntnissen über Kostenstrukturen und Marktpreisen wertgelegt.2

Es wird auch daran gearbeitet die Lieferantenentwicklung weiter auszubauen. Weiterhin  wird die Einkaufspolitik unter die Lupe genommen, d.h. das ein Gleichgewicht zwischen dem Unternehmensvorgaben und Anpassungen am Markt gegeben sind. Um die gewünschten bzw. gestrebten Ziele zu erfüllen stehen bestimmte Controlling Instrumente dem Unternehmen zur Hilfe.

Diese sind z.B. die ABC-Analyse, Einkaufskennzahlen (Lagerbestandsentwicklung, Budget, Beschaffungskosten, Transportkosten etc.), Materialkostenentwicklung, Vollkostenrechnung, Lieferanten Beurteilungen (Qualität, Lieferantenzuverlässigkeit, Preisentwicklung) Kostenstrukturen, Benchmarking, Beschaffungsmärkte, Länderinformationen).3

3. Aufbau des Einkaufscontrollings

Das Einkaufscontrolling ist in zwei Unterbereichen unterteilt. Auf der einen Seite mit operatives Einkaufscontrolling und auch der anderen Seite mit dem Strategischem Einkaufscontrolling.

In der Folgenden Abbildung wird das Einkaufscontrolling als Darstellung verdeutlicht.

Das Operative Einkaufscontrolling ist zuständig für die Kennzahlen, Materialkosten, Lieferantenbewertung, Gemeinkosten und für die ABC-Analyse. Wobei das Strategische Einkaufscontrolling für das TOCO-Modell, Kostenstruktur, Länder- und Lieferanteninformationen, Vertragsmanagement und Benchmarketing zuständig ist.

4. Voraussetzungen

Damit das Einkaufscontrolling sinnvoll und Strukturiert im Unternehmen funktionieren kann, müssen zunächst einmal bestimmte Voraussetzungen erfüllt werden. Eine bestimmte Voraussetzung die unbedingt erfüllt werden muss ist das Informationsmanagement.

Das Informationsmanagement hilft dabei die vorhandenen Daten und Merkmale mit dem Informationen zu verbinden und die technische Lösung zu erfüllen. Um  dies zu realisieren ist es optimal eine individuelle Datenverarbeitung (hier in diesem Fall eine ausgewählte PC-Software) und aktive Informationen aus dem Unternehmens Großserver (Produktions- und Finanzprogramm) zu beschaffen. Wie das alles erfolgt wird in der folgenden Abbildung dargestellt.

Diese Abbildung zeigt die Verbindung zwischen den Strategischen Einkauf und den Administrativen Einkauf. Gleichzeitig zeigt sie auch den Wechselverkehr der Individuellen Datenverarbeitungen mit den Produktionsprogrammen. 

Fußnoten

Abbildungsverzeichnis

  • Abb.1 Darstellung des Einkaufscontrolling
  • Abb.2 der Einsatz eines Informationsmanagements

Quellenverzeichnis

Literaturquelle

  • W. Krokowski (Hrsg.); Globaloisierung des Einkaufs; Leitfanden für den internationalen Einkäufer; Springer Verlag Berlin Heidelberg New York 1998.

Internetquelle

  • www.beschaffungsstrategie.de

Verfasser: Muhammed Yasin