Qualitätsoffensive Lehre

20.03.2012
Von: Frauke Freesemann/Andrea Meinen

Hochschule Emden/Leer beteiligt sich an Qualitätsoffensive

Workshop zur Verbesserung der Studienbedingungen

Bis zum Jahr 2020 stellt das Bundministerium für Bildung und Forschung (BMBF) im Rahmen des „Qualitätspaktes Lehre“ den bundesweit zurzeit 186 Hochschulen rund 2 Mrd. Euro zur Verfügung. Die Mittel sollen Projekten dienen, die zur Verbesserung der Studienbedingungen und zur Steigerung der Qualität in der Lehre beitragen. Allein in Niedersachsen profitieren 17 Hochschulen von diesem Förderprogramm. Dazu zählt auch die Hochschule Emden/Leer.

Zusammen mit Vertretern der Technischen Universität Clausthal und der Ostfalia Hochschule Wolfenbüttel initiierte sie nun ein Treffen in Wolfenbüttel. Zu dieser Tagung kamen die Mitarbeiter aller Hochschulen des Landes, die an niedersächsischen BMBF-Projekten zum Thema "Qualitätsoffensive Lehre - Workshop Best Practices" beteiligt sind. Im Anschluss an die Begrüßung durch die Vizepräsidenten der drei Veranstalter, u. a. Prof. Dr. Werner Kiehl, nutzten sie die Veranstaltung zum ersten Erfahrungsaustausch.

Nachdem sich alle Teilnehmer einen Überblick über die Schwerpunkte der geförderten niedersächsischen Projekte verschafft hatten, erläuterte jede der beteiligten Hochschulen unter dem Motto „Best Practice“ eine der bereits erfolgreich eingeführten Maßnahmen zur Verbesserung der Lehre. Diese Maßnahmen, von denen die jeweils anderen Hochschulen „lernen“ konnten, stammten aus den Themenbereichen „Unterstützung für Studierende“, „Unterstützung für Lehrende - Lehre gestalten“ und „Einsatz von E-Learning-Elementen". Die Moderation übernahmen Prof. Maria Krüger-Basener, Hochschule Emden/Leer, und Monika Gurski, Ostfalia Wolfenbüttel.

Um die Vernetzung und Zusammenarbeit der niedersächsischen Hochschulen weiter zu festigen, wurde im Anschluss daran eine Kooperationslandkarte erstellt. Hier konnten die Teilnehmer ihre Pläne zur konkreten Kooperation benennen. Denn trotz der zum Teil unterschiedlichen Projekte und Maßnahmen wurde deutlich, dass sich eine hochschulübergreifende Zusammenarbeit lohnt.

Zum Abschluss der Veranstaltung waren sich alle einig: Das Treffen war ein voller Erfolg und stellt den Auftakt für einen regen weiteren Austausch dar. Ein Termin für die Fortsetzung der Vernetzung wird gerade geplant. Ein Tagungsband, der im Rahmen der neuen Schriftenreihe der Hochschulreihe Emden/Leer herausgegeben werden soll, ist derzeit in Vorbereitung.

Weitere Informationen zum Workshop und zum BMBF-Projekt BEST4HEL:
Projekt-Koordinatorin Frauke Freesemann
E-Mail: Frauke.Freesemann[at]hs-emden-leer.de