Entwicklung

1997 war ein wichtiges Jahr für das IMuT: In diesem Jahr beschlossen der Fachbereich Elektrotechnik und Informatik und der Senat der Fachhochschule Ostfriesland die Einrichtung des Studiengangs Medientechnik. Zum Wintersemester 1998  etablierte der Fachbereich neben der informationstechnisch orientierten Elektrotechnik und der Informatik einen dritten Schwerpunkt: die elektronischen Medien. Das Ziel dieses Studiengangs Medientechnik liegt in der fundierten, technisch-wissenschaftlichen und gleichzeitig anwendungsnahen Ausbildung für die Arbeitsfelder Audio- und Videotechnik, Computergrafik und -animation sowie Internetanwendungen.

Heute und in absehbarer Zukunft gilt: Die elektronischen Medien haben eine große gesellschaftliche und wirtschaftliche Bedeutung. Ob Internet-Shopping oder Home-Banking, digitales Fernsehen oder computerbasierte Filmproduktion: Eine moderne Welt ohne die elektronischen Medien ist nicht mehr denkbar. Und an vielen Plätzen werden Expertinnen und Experten benötigt, um die technischen Systeme zu konzipieren, zu programmieren, zu implementieren und zu betreiben.

Es war schnell klar, dass es sinnvoll ist, die technische Ausstattung für die medientechnischen Fachgebiete gemeinsam zu nutzen. Die Beteiligten fassten daher Laborräume und Ausstattung zusammen und begründeten das Institut für Medien und Technik. In seiner Sitzung vom 3. April 2001 beschloss der Senat der ehemaligen Fachhochschule Oldenburg/Ostfriesland/Wilhelmshaven die Institutsgründung – die eigentliche Geburtsstunde des IMuT.

Seit seiner Gründung hat sich das IMuT zu einem der aktiven Institute der Hochschule in Emden entwickelt. Viele Projekte wurden mit Firmen und Einrichtungen der Region durchgeführt. Aus dem Bundesleitprojekt „Virtuelle Fachhochschule“ gingen die Bachelor- und Master-Studiengänge Medieninformatik hervor; in beiden Fällen handelt es sich um Online-Studiengänge.