Institut für Integrierte Produktentwicklung (IIP)

Aufgaben und Ziele

Das Institut für Integrierte Produktentwicklung (IIP) ist eine wissenschaftliche Einrichtung des Fachbereiches Technik am Standort Emden der Hochschule Emden/Leer nach §111 NHG.
Ziel des IIP ist es, Projekte der Produktentwicklung durch interdisziplinäre Zusammenarbeit zu unterstützen und zu optimieren. Dies betrifft den Bereich der Lehre, der Weiterbildung und des Technologietransfers. Durch eine engere Zusammenarbeit zwischen den Mitgliedern des Institutes sollen Synergieeffekte freigesetzt und die interdisziplinäre Arbeit gefördert werden. Durch die gemeinschaftliche Nutzung von materiellen, finanziellen und personellen Kapazitäten wird das Potenzial zum Wissens- und Technologietransfer und zur Drittmittelfähigkeit erhöht.

Labore

Prof. Dr.-Ing. Werner Kiehl

QAM-Labor

Das Labor für Qualitätswesen, Automatisierung und Messtechnik bearbeitet Projekte aus den Bereichen Produktentwicklung, Produktverbesserung und Automatisierung. Basierend auf umfangreichen Erfahrungen können dabei nicht nur die maschinenbauliche, elektrotechnisch-elektronische und steuerungstechnische Lösungen erarbeitet werden, sondern es können auch Marketingaspekte und eine zielgruppengerechte Produktkonzipierung berücksichtigt werden.

Das Labor für Qualitätswesen, Automatisierung und Messtechnik bietet darüber hinaus Unterstützung bei der Einführung oder Optimierung von Bausteinen des Qualitätsmanagements. Hilfestellung wird sowohl bei der Vorbereitung zur Zertifizierung oder Re-Zertifizierung nach ISO 9000 als auch bei der Einführung von Methoden des EFQM-Modells gegeben. Auch einzelne, weniger bekannte Bausteine des Qualitätsmanagements können bei kleinen und mittleren Unternehmen oft in kurzer Zeit zu überzeugenden Erfolgen führen.

Die Bearbeitung entsprechender Aufgaben erfolgt sowohl im Rahmen studentischer Projekte auf der Basis entsprechender Lehrveranstaltung als auch direkter Kooperationen.

Mehr Informationen

Prof. Dr. Des. Achim Wilke

Wilhelm Kettwig

Designlabor

In den Räumen des DesignLabors wird neben den Vorlesungen, Seminaren und der Übungsbetreuung vor allem auch viel an individuellen Gestaltungsprojekten gearbeitet. Von der kleinen Entwurfsaufgabe bis zum größeren Drittmittelprojekt, erfolgt hier, oft in Teamarbeit, die Auseinandersetzung
mit dem Thema Industriedesign, den Fragen zur Ergonomie, von oder auch
dem computergestützen Entwurf mit Alias Studio. Entsprechend des holistischen
Profils des neuartigen Studiengangs Produktentwicklung und Design werden hier die oft so konträren Positionen zwischen Konstruktion und Design in kreative Energie gewandelt.

Mehr Informationen

Prof. Dr.-Ing. Ronald Mundt (Institutsdirektor)

Dipl.-Ing. Martin Wegner

Labor für Werkstoffkunde

Im Labor für Werkstoffkunde wird im Wesentlichen das Pflichtlabor zur Lehrveranstaltung „Werkstoffkunde“ durchgeführt. Darüber hinaus nutzen andere Bereiche der Hochschule das Labor zur Durchführung einzelner Versuche ebenfalls (Schiffbau, Photonik). Einzelne vorlesungsbegleitende Übungen und Praktika für weitere eigene Lehrveranstaltungen finden ebenfalls dort statt („Advanced Materials“, „Fügetechnik“). Das Labor wird darüber hinaus genutzt für die Durchführung von Studienprojekten, Bachelor- und Masterarbeiten oder Bearbeitung von Industrieanfragen.

Mehr Informationen

Downloadordner für Studierende

Prof. Dr. rer. nat. Rüdiger Götting

M.Sc. Dipl.-Ing. Angelika Dietzel

Labor für Prozesstechnik

Im Labor für Prozesstechnik werden im Wesentlichen die Vorlesungen und Übungen zum Thema Rechneranwendungen auf dem Gebiet der Verfahrenstechnik und des Maschinenbaus durchgeführt. Einzelne vorlesungsbegleitende Übungen und Praktika für andere Lehrveranstaltungen
finden ebenfalls dort statt. Das Labor wird darüber hinaus genutzt für die Durchführung von Studienprojekten, Diplom- bzw. Masterarbeiten oder Bearbeitung von Industrieanfragen.

Mehr Informationen

Prof. Dr.-Ing. habil. Manfred Vogel

Dipl.-Ing. Thomas Ebel

Rapid-Prototyping-Labor

Unter Rapid-Prototyping versteht man eine Gruppe von Verfahren, die es ermöglichen, in der Produktentwicklung generativ direkt aus CAD-Daten dreidimensionale Exemplare eines Gegenstandes zu erzeugen. Die Modelle können aus verschiedenen Materialien erzeugt, durch den Aufbau von Prozessketten ist es möglich, Einzelstücke oder Kleinserien mit seiennahen Eigenschaften herzustellen. Das Rapid-Prototyping-Labor des IIP unterstützt
insbesondere die Ausbildung im Studiengang „Maschinenbau und Design“ und arbeitet dabei eng mit dem Design-Labor zusammen.

Prof. Dr.-Ing. Torsten Steffen

Dipl.-Ing. Thomas Ebel

NVH-Labor

Die neu-deutsche Bezeichnung NVH (engl. für noise-vibration-harshness) steht für einen relativ neuen Forschungszweig, der sich mit Komfortproblemen, die aus Schwingungen resultieren, befasst. Das primäre Ziel der NVH-Untersuchungen ist es, die Schwingungen möglichst zu eliminieren bzw. die Amplituden so zu reduzieren, dass es zu keinen oder zumindest zu tolerierbaren Komforteinbussen kommt. Die Ausstattung des NVH-Labors umfasst deshalb neben den traditionellen Schwingungsanalysekomponenten zusätzliches Equipment aus dem Akustikbereich. Neben der Messwerterfassung zur Signalanalyse werden vermehrt Finite-Elemente-Simulationstechniken verwendet, um das Systemverhalten besser verstehen zu können. Dazu stehen FEM-Programme für Lehre und Forschung zur Verfügung.

Mehr Informationen

FVK-Labor

Kunststoffe als eigenständige Werkstoffklasse bieten durch in weiten Bereichen zu variierende Eigenschaften ein breites Anwendungsfeld. Als organischer Stoff und im Besonderen als faserverstärkter Verbundkunststoff erfordert seine Herstellung und Verarbeitung Umsicht und Verständnis. Das FVK-Labor bietet den Studenten im Rahmen von Lehre, Forschung sowie Einzel-und Projektarbeiten die Möglichkeit den Werkstoff kennenzulernen, die Eigenschaften zu beeinflussen und letztendlich auf neue Anwendungsfelder zu übertragen.

Mehr Informationen



Kontakt

IIP - Institut für integrierte Produktentwicklung
Hochschule Emden/Leer
Constantiaplatz 4
26723 Emden

Anfahrt

Die Hochschule Emden/Leer ist gut an die Autobahn angebunden und liegt auch vom Bahnhof nur 10 Gehminuten entfernt.

Anfahrt mit der Bahn
Vom Bahnhof rechts direkt zur Treppe der Hochstraße, oben Stadtauswärts in Richtung Windkraftanlage. Bei der Hochschule weiter bis zum Eingang Maschinenbau beim hohen Schornstein.

Anfahrt mit dem PKW
Von Oldenburg (A28) oder aus dem Ruhrgebiet (A31) kommend in Richtung Emden, vorbei an den Ausfahrten Emden-Ost, Emden-Wolthusen und Emden-Nord, weiter die Umgehungsstraße bis zur 1. großen Ampel-Kreuzung (Abfahrt Emden-West), links ab Richtung Stadtmitte, auf der linken Fahrspur bleiben, an der nächsten Ampel-Kreuzung links abbiegen, nach 100 m rechts auf den Parkplatz der Hochschule fahren. Dann zu Fuß zum Eingang beim hohen Schornstein.