Richtlinien

Wissenschaftliche Arbeit beruht auf universalen ethischen Grundprinzipien. Sie sind zugleich Grundlage der von Disziplin zu Disziplin verschiedenen Regeln guter wissenschaftlicher Praxis. Zu diesen ethischen Normen zählen vor allem Ehrlichkeit gegenüber sich selbst und anderen, sowie die Anerkennung der Verantwortung, die wissenschaftliches Arbeiten für die Bedingungen menschenwürdigen Lebens in Gegenwart und Zukunft trägt. Diese Verantwortung schließt die Sorge um den Beitrag des wissenschaftlichen Tuns für eine ökologisch verträgliche Entwicklung ein.

 


Richtlinie zur Finanzierung von Publikationen aus Hochschulmitteln

Zur Finanzierung von Publikationen aus Hochschulmitteln liegt eine Richtlinie vor, die im Juni 2005 vom Präsidium verabschiedet wurde. Informieren Sie sich hier:
Richtlinie zur Förderung wissenschaftlicher Publikationen in Fachverlagen

Empfehlung der Forschungskommission zur Finanzierung des Besuchs interner und externer Tagungen aus Mitteln des Forschungsfonds

Die Forschungskommission gab auf ihrer 21. Sitzung am 07. Juni 2005 einstimmig folgende Empfehlung zur Entscheidung über die Finanzierung des Besuchs interner und externer Tagungen aus Forschungsfondsmitteln:

  1. Bei der Mittelvergabe aus dem Forschungsfonds soll auch bei der Bezuschussung von Tagungen/Konferenzen im Vordergrund ein Forschungsziel erkennbar sein. Es ist daher im Einzelfall zu prüfen, inwieweit dies gegeben ist. Zum Beispiel ist der Bezug zur Forschungstätigkeit dokumentiert, wenn auf der Tagung Forschungsergebnisse in Form einer Präsentation vorgetragen werden. 

  2. Es ist nachzuweisen, dass der Fachbereich sich paritätisch an den Kosten beteiligt.

Regeln zur Sicherung guter wissenschaftlicher Praxis

Es ist eine Kernaufgabe der Lehre und der Selbstverwaltung der Wissenschaft, den Studierenden und dem wissenschaftlichen Nachwuchs diese ethische Haltung glaubhaft zu vermitteln und wirksam werden zu lassen. Gute wissenschaftliche Praxis ist auch Voraussetzung für leistungsfähiges, im internationalen Wettbewerb anerkanntes wissenschaftliches Arbeiten.

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Kriterienkatalog zur Evaluierung des individuellen Forschungserfolges

Das Raster für die Bewertung individueller Forschungsleistung orientiert sich an den Kriterien, die der Profilbildung der Hochschule dienen.

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Bewertung individueller Forschungsleistung

Dem Formblatt liegt der Kriterienkatalog zu Grunde. Es soll eingesetzt werden, wenn einzelne Professorinnen/Professoren ihre Forschungsleistungen einer Bewertung unterziehen möchten und die Ergebnisse zu Dokumentationszwecken benötigen. Dabei erfüllt es insbesondere folgende Funktionen:

  • Schaffung größtmöglicher Transparenz bei der Bewertung
  • Einbeziehung der Einschätzung aller Beteiligten
  • Kommunikation der Ergebnisse zwischen den Beteiligten (Selbstbewertung und Fremdbewertung durch Präsidium/FB-Leitung)

Formblatt (pdf)

Publikation von Wissen / zum Selbstverständnis der FH OOW

Wie in der Zeitschrift "Wissenschaftsmanagement 2", Ausgabe März/April 2003, festgestellt, benötigen Hochschulen "angesichts der Veränderungen des Wissenschaftssystems, des steigenden Wettbewerbs um Forschungsmittel und der steigenden Autonomie vieler Forschungs- und Bildungseinrichtungen sowie dem damit verbundenen Handlungsspielraum ... neue Instrumente zur transparenten Steuerung ihrer wichtigsten Ressource: Wissen.

Wissensbilanzen können Forschungsorganisationen, Institute und Hochschulen unterstützen, ihre Investitionen in immaterielle Vermögenswerte, Forschungsprozesse und Ergebnisse bewusster und transparenter zu managen sowieInformationen an ... Kooperationspartner, Forschungsförderer und andere zu kommunizieren."

Die Verantwortlichen im Bereich der Forschung bzw. des Forschungsmarketings an der FH OOW orientieren sich an diesem aktuellen wissenschaftspolitischen Anspruch. Mit dem Aufbau der Forschungsseiten und der Errichtung einer zentralen Forschungsdatenbank nutzt die FH OOW ihr Potenzial, um - wie im November 2003 in einer Pressemitteilung der Hochschulrektorenkonferenz gefordert - "das wissenschaftliche Publikationswesen auf eine neue Basis zu stellen." Die fortlaufende Weiterentwicklung der zeitgemäßen Kommunikation von Wissen versteht sich als Prozess und zählt zu den Zukunftsaufgaben dieser Hochschule.

Regelung zum Umgang mit Veröffentlichungen im Rahmen einer Schriftenreihe

  1. Die Hochschule gibt im Eigenverlag eine Schriftenreihe heraus und ist damit rechtlich und finanziell verantwortlich.
  2. Hochschulangehörige können im Sinne einer Autoren- oder Mitautorenschaft als Herausgeber auftreten bzw. auch die inhaltliche Leitung einzelner Bände übernehmen.
  3. Die Bände der Schriftenreihe werden zentral von der Stabstelle Öffentlichkeitsarbeit geführt.
  4. Die zur Einrichtung einer Schriftenreihe notwendigen Formalien werden von der Bibliothek erledigt
  5. Die Drucklegung wird von den Autoren in Abstimmung mit ihrem Fachbereich organisiert.
  6. Die Kosten für den Druck und den Versand übernehmen die Fachbereiche.
  7. Den Verkauf und die Rechnungsstellung (inkl. Controlling) organisieren die Fachbereiche unter Berücksichtigung der formalen Vorgaben der Finanzabteilung. Die Einnahmen kommen den FB zu Gute.