Hinweise Antragstellung

Wie stellen Sie Ihren Antrag?

Laden Sie sich das passende Antragsformular herunter. Bitte beachten Sie, dass Ihre Vorhabensbeschreibung (als Anlage zum jedem Antrag) gegebenenfalls auch eine detaillierte und nachvollziehbare Kalkulation der entstehenden Kosten enthalten muss.

  • Personalkosten (wissenschaftliche Hilfskräfte)
  • Reisekosten
  • Sachkosten

Die einzelnen Anträge werden auf Vollständigkeit, Verständlichkeit und Erfüllung der Senatsrichtlinie und den Antragsvoraussetzungen geprüft und ggf. in Rücksprache mit der Antragstellerin/dem Antragsteller Ergänzungen veranlasst. Der Antrag wird der Forschungskommission zur Begutachtung und Empfehlung vorgelegt.

Sollten Sie Zweifel haben, wie ein Antrag aussehen könnte, kann Ihnen der Leitfaden der DFG Hinweise geben. Dieser DFG-Leitfaden ist KEINE Vorgabe für Anträge an die Forschungskommission. 54.01 de DFG-Leitfaden für die Antragstellung - DFG-Projektanträge [11/13] PDF

Eine Alternative ist die Formatvorlage FHprofUnt 2014 (*.docx) zur Skizzeneinreichung im Programm Forschung an Fachhochschulen des BMBF. Auch diese ist KEINE Vorgabe für Anträge an die Forschungskommission.

Begutachtungskriterien

Folgende Begutachtungskriterien werden auf Anträge auf Förderung von Forschungs- und Entwicklungsvorhaben, Ermäßigung der Lehrverpflichtung und Forschungssemester angewendet.

In der 10. Sitzung am 17.04.2012 hat die Kommission die Kriterien, die für eine positive Begutachtung von Anträgen erfüllt werden sollen, neu geordnet und in zwei Ränge geteilt. Vorrangig werden die folgenden vier Kriterien angewendet.

  • Das Projekt ist fächer- bzw. fachbereichsübergreifend.
  • Das  Projekt  ist  auf  starke  studentische  Beteiligung  angelegt,  es  werden  Abschluss- oder Studienarbeiten bei dem Projekt einbezogen.
  • Projekte  mit  einem  Anstoßeffekt  für  größere  Vorhaben  finden  eher  Berücksichtigung als abschließende Untersuchungen.
  • Das Projekt ist innovativ, reflektiert den allgemeinen Stand der Forschung und lässt eine eigenständige Leistung im Rahmen des Projekts erwarten.

Sollten die ersten vier Kritrien zur Entscheidungsfindung nicht ausreichen, werden die nachfolgenden 6 Kriterien angewendet.

  • Das Projekt ist klar umrissen. Es gibt eine genaue Zielsetzung und einen nach Möglichkeit  kurzen  und  überschaubaren  Zeitraum,  in  dem  Ergebnisse  zu erwarten sind.
  • Die  Forschungsleistung  wird  in  ganz  überwiegendem  Maße  von  Mitgliedern der Hochschule erbracht.
  • Forschungs- und Entwicklungsprojekte, die der Frauenforschung zuzurechnen sind.
  • Der Antrag sollte einen erkennbaren Bezug zum Lehrgebiet des Antragstellers beinhalten.
  • Eine Teilfinanzierung wird von Dritten übernommen.
  • Es  sind/werden  bei  anderen  Institutionen  aussichtsreiche  Anträge  auf Förderung gestellt.

Kriterien für eine negative Einschätzung sind:

  • Es gibt genügend Interessen außerhalb der Hochschule, die eine Fremdfinanzierung erwarten lassen können.
  • Das Projekt hat eine lange Laufzeit und bindet hierdurch voraussehbar längerfristig Mittel.
  • Das Projekt kann nur durchgeführt werden, wenn Garantien über eine Anschlussfinanzierung in nachfolgenden Förderzeiträumen gegeben werden.
  • Bei vorangegangenen Vorhaben ist kein Feedback an das Präsisium zu Zwecken der Öffentlichkeitsarbeit gegeben worden.

In Sonderfällen kann die Forschungskommission auch externe Gutachterinnen/Gutachter zur Beratung hinzuziehen.

Berichtspflicht

Über den Verlauf und die Ergebnisse des Vorhabens sollen Sie direkt nach Ablauf des Förderzeitraums unaufgefordert dem Präsidium und der Forschungskommission zu Zwecken der Öffentlichkeitsarbeit schriftlich berichten. Im Bericht bestätigen Sie auch die Durchführung des beantragten Vorhabens. Der Berichtsumfang soll zur Ermäßigung nach LVVO, zur Fördersumme bzw. zu einem Forschungssemester angemessen sein.

Beispiel: Ist das Ergebnis der Forschungsarbeit eine wissenschaftliche Veröffentlichung wäre dise zusammen mit einem kurzen Begleitschreiben mit der Bestätigung der Durchführung des beantragten Vorhabens und einem Verweis auf die angefügte Veröffentlichung eine geeignete Berichtsform.

Honorarsätze für die Beschäftigung wissenschaftlicher Hilfskräfte in Forschungsprojekten

Bitte verwenden Sie in Ihrer Kalkulation bei der Beantragung von internen Mitteln für Forschungsprojekte die folgenden Vergütungssätze für wissenschaftliche Hilfskräfte:

Ab SS 2016

  1. Vergütung für wissenschaftliche Hilfskräfte mit Master- Abschluss: 15,02 € + 30% für Sozialabgaben ggfs. + Jahressonderzahlung
  2. Vergütung für wissenschaftliche Hilfskräfte mit Bachelorabschluss: 11,07 € + 30% für Sozialabgaben ggfs. + Jahressonderzahlung

Ordnung zur Sicherung guter wissenschaftlicher Praxis

Download: Ordnung zur Sicherung guter wissenschaftlicher Praxis

Wissenschaftliche Arbeit beruht auf universalen ethischen Grundprinzipien. Sie sind zugleich Grundlage der von Disziplin zu Disziplin verschiedenen Regeln guter wissenschaftlicher Praxis. Zu diesen ethischen Normen zählen vor allem Ehrlichkeit gegenüber sich selbst und anderen, sowie die Anerkennung der Verantwortung, die wissenschaftliches Arbeiten für die Bedingungen menschenwürdigen Lebens in Gegenwart und Zukunft trägt. Diese Verantwortung schließt die Sorge um den Beitrag des wissenschaftlichen Tuns für eine ökologisch verträgliche Entwicklung ein. Es ist eine Kernaufgabe der Lehre und der Selbstverwaltung der Wissenschaft, den Studierenden und dem wissenschaftlichen Nachwuchs diese ethische Haltung glaubhaft zu vermitteln und wirksam werden zu lassen. Gute wissenschaftliche Praxis ist auch Voraussetzung für leistungsfähiges, im internationalen Wettbewerb anerkanntes wissenschaftliches Arbeiten.

Beachten Sie bitte auch:

  • Kriterienkatalog zur Evaluierung des individuellen Forschungserfolges.
  • Bewertung individueller Forschungsleistung
  • Publikation von Wissen / Zum Selbstverständnis der Hochschule Emden/Leer
    Wie in der Zeitschrift "Wissenschaftsmanagement 2", Ausgabe März/April 2003, festgestellt, benötigen Hochschulen "angesichts der Veränderungen des Wissenschaftssystems, des steigenden Wettbewerbs um Forschungsmittel und der steigenden Autonomie vieler Forschungs- und Bildungseinrichtungen sowie dem damit verbundenen Handlungsspielraum ... neue Instrumente zur transparenten Steuerung ihrer wichtigsten Ressource: Wissen. Wissensbilanzen können Forschungsorganisationen, Institute und Hochschulen unterstützen, ihre Investitionen in immaterielle Vermögenswerte, Forschungsprozesse und Ergebnisse bewusster und transparenter zu managen sowie Informationen an ... Kooperationspartner, Forschungsförderer und andere zu kommunizieren." Die Verantwortlichen im Bereich der Forschung bzw. des Forschungsmarketings an der Hochschule orientieren sich an diesem aktuellen wissenschaftspolitischen Anspruch. Mit dem Aufbau der Forschungsseiten und der Errichtung einer zentralen Forschungsdatenbank nutzt die Hochschule ihr Potenzial, um - wie im November 2003 in einer Pressemitteilung der Hochschulrektorenkonferenz gefordert - "das wissenschaftliche Publikationswesen auf eine neue Basis zu stellen." Die fortlaufende Weiterentwicklung der zeitgemäßen Kommunikation von Wissen versteht sich als Prozess und zählt zu den Zukunftsaufgaben dieser Hochschule.

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Matthias Schoof

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