Antrittsvorlesungen

Neue Veranstaltungsreihe "Antrittsvorlesungen"

21.10.14

Prof. Dr. Andreas Haja

„Projektmanagement als Innovationsmotor im Maschinenbau"

 

Abstract:

"Innovative Technik verändert unseren Alltag nachhaltig. Ob in der Raumfahrt, bei der Entwicklung autonomer Fahrzeuge oder bei der Realisierung der Energiewende: Stets lösen exzellente Ingenieure komplexe Aufgaben. Hinter den Kulissen der beeindruckenden neuen Technologien arbeitet dabei meist unbemerkt ein organisatorisches Räderwerk: Methoden des Projektmanagement stellen sicher, dass Ziele erreicht, Probleme koordiniert gelöst und Endprodukte pünktlich in den Markt eingeführt werden.

 

Richtig eingesetzt, kann Projektmanagement technische Innovationen fördern und beschleunigen. Ziel des Vortrags ist daher die Diskussion der Frage, welche Voraussetzungen im Projekt hierfür geschaffen werden müssen und welchen Beitrag jeder Stakeholder dazu leisten kann."

 

18.11.2014

Prof. Dr. Florian Dorozalla

"Wie man die richtigen Leute bekommt: Umgang mit Personalrisiken in der Personalgewinnung."

 

Abstract:

Den Begriff Risikomanagement verbindet man in Unternehmen meist mit finanziellen Aspekten. Größere Unternehmen halten hierfür eigene Abteilungen vor. Dabei existieren auch eine Reihe von Risiken aus Sicht des Personalmanagements, z. B. Motivationsrisiko und Austrittsrisiko. Diese Risiken können aber bereits bei Eintritt eines Mitarbeiters in das Unternehmen erheblich reduziert werden. Die Forschung ist mittlerweile zu einem „Bundle“ an Maßnahmen gekommen, die Unternehmen beim Umgang mit Personalrisiken unterstützen. Im Zuge dieser Antrittsvorlesung wird auf die Praktiken eingegangen, die im Rahmen der Personalgewinnung eine zentrale Rolle spielen. Eingebettet wird der Vortrag in den Rahmen des strategischen Personalmanagements.

 

9.12.14

Prof. Dr. Jutta Lindert

"Embodiment – wie Erfahrungen in der Umwelt Gesundheit und Krankheit prägen"

 

Abstract:

Embodiment beschreibt den Prozess wie Erfahrungen die Ausprägung und den Verlauf von Krankheit und Gesundheit in Interaktion mit biologischen Prozessen prägen. Erfahrungen beziehen sich sowohl auf soziale (z.B. Gewalt, Vernachlässigung, Armut, Arbeitslosigkeit, Gender) als auch auf ökologische (z. B. physikalische und gebaute Umwelt) Lebensumstände. In dieser Antrittsvorlesung wird das Konzept des Embodiment an Hand internationaler Forschungen und eigener Forschungsergebnisse dargestellt. Weiterhin werden derzeitige Methoden der gesundheitswissenschaftlichen Forschung dargestellt, die diese Interaktionen analysieren. Basierend auf den Forschungsergebnisse und der Methodendarstellung werden Herausforderungen für Gesundheitsförderung und Prävention vorgestellt.