Maschinenbau (M. Eng.) - neu seit Wintersemester 2016/17

Allgemeines

Im grundständigen Bachelorstudiengang Maschinenbau und Design an der Hochschule Emden/Leer lernen die Studierenden in den ersten drei Semestern neben den ingenieurtechnischen Grundlagen wie Mathematik, Mechanik und Thermodynamik auch fachliche Kompetenzen wie Projektmanage­ment, Präsentationstechniken und Betriebswirtschaftslehre. Ab dem vierten Semester müssen die Studierenden eine der vier Vertiefungsrichtungen (Anlagentechnik, Konstruktionstechnik, Produktionstechnik und Produktentwicklung & Design) wählen.
Der Masterstudiengang „Maschinenbau“ soll insbesondere Absolventen der Vertiefungsrichtungen Anlagentechnik, Konstruktionstechnik und Produktionstechnik ansprechen und ihnen die Möglichkeit geben, ihre bereits erworbenen Kenntnisse zu vertiefen. Sie können aus einem Wahlkatalog von Modulen aus den genannten Bereichen auswählen.
Zusätzlich werden die Studierenden mit verpflichtenden Managementfächern auf Aufgaben in der Projektleitung und Personalführung vorbereitet.
Auch der Masterstudiengang hat einen großen Projektanteil. Hierbei soll das Niveau des wissenschaftlichen Arbeitens in praxisnahen Projekten über das Maß eines Bachelors of Engineering hinaus weiterentwickelt werden und kann somit auf eine mögliche Promotion zum Dr.-Ing. vorbereiten.

Studienverlauf

Der Masterstudiengang „Maschinenbau“ ist in den ersten beiden Semestern in drei Säulen aufgeteilt. Ein Drittel des Curriculums (20 CP) besteht aus 4 Modulen mit je 5 CP, die für alle Studierenden verpflichtend sind. Hier werden sowohl Führungs- und Projektleitungskompetenzen als auch erweiterte technische Grundlagen gelehrt.


Module des Pflichtteils sind:


•    Business Engineering 5 CP
•    Advanced Project Management for Engineers 5 CP
•    Baukasten- und Modulmanagement 5 CP
•    Leichtbau und Innovative Werkstoffe 5 CP

Im Wahlbereich können die Studierenden sich spezialisieren. Hier werden insbesondere die Vertiefungsrichtungen aus dem Bachelorstudiengang Maschinenbau und Design (Anlagentechnik, Produktionstechnik, Konstruktionstechnik) sowie Schnittmengen daraus angesprochen. Studierende können aus folgendem Katalog frei wählen und müssen dabei mindestens 20 CP (4 Module) belegen. Zur Orientierung werden die Module hinsichtlich ihres Themenschwerpunktes gekennzeichnet (A = Anlagentechnik, P = Produktionstechnik, K = Konstruktionstechnik).


Wahlmodule sind:


•    Thermodynamik realer Prozesse (A) 5 CP
•    Simulation in der Energietechnik (A) 5 CP
•    FEM nichtlinearer Modelle (A+K) 5 CP
•    Apparatebau (A+K) 5 CP
•    Systeme zur Umwandlung und Nutzung regenerativer Energien (A+K) 5 CP
•    MKS (Mehrkörpersysteme) (A+K) 5 CP
•    Industrie 4.0 (K+P) 5 CP
•    Supply-Chain-gerechte Konstruktion (K+P) 5 CP
•    Simulation von Produktionssystemen (P) 5 CP
•    Produktionssystematik (P) 5 CP
•    Integriertes Produktions- und Prozessmanagement (P) 5 CP

Die dritte Säule der ersten beiden Semester ist der Projektbereich. Die Studierenden lernen hier das wissenschaftliche Arbeiten in technischen Projekten. Das Ziel ist, sowohl auf Führungs- und Projektleitungsaufgaben in der Industrie als auch auf das Arbeiten in Forschungsprojekten - beispielsweise während einer Promotion - vorzubereiten.

Im 3. Semester müssen die Studierenden die Masterarbeit anfertigen. Es gibt grundsätzlich die Möglichkeit, diese in einem Unternehmen oder in einem der Labore der Hochschule durchzuführen.


Studienverlaufsplan (.pdf)

Berufsbild

Absolventinnen und Absolventen des Masterstudiengangs Maschinenbau steht ein breites Berufsfeld in der Maschinenbauindustrie und der Forschung und Lehre zur Verfügung. Dazu gehören Tätigkeiten als Entwicklungs- oder Produktionsingenieure, sowie beratende Funktionen bei Unternehmen der Branche. Mit dem Master-Abschluss können sich Chancen auf Leitungspositionen ergeben.

Potentielle Arbeitgeber sind hier alle Unternehmen des Maschinen- und Anlagenbaus, die verarbeitende Industrie, Ingenieur- und Konstruktionsbüros, Forschungseinrichtungen oder der öffentliche Dienst.

Die Aufgaben der Absolventinnen und Absolventen können die Planung, Forschung und Entwicklung, die Überwachung von Produktionsprozessen sowie die Entwicklung und Optimierung von Maschinen umfassen.

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  • Abschluss: Master of Engineering (M.Eng.)

  • Kurzbeschreibung: Das Studium bietet zunächst für alle Studierenden weiterführende Module des allgemeinen Maschinenbaus und Module für zukünftige Führungskräfte und Projektmanager. Weiter haben die Studierenden die Möglichkeit sich in den Bereichen Anlagentechnik, Konstruktion oder Produktionstechnik zu spezialisieren. Neben den Vorlesungen beinhaltet das Studium auch einen großen Projektanteil.
  • Typ: Aufbaustudium: setzt einen Hochschulabschluss oder eine spezielle Berufsausbildung voraus und verleiht einen zusätzlichen akademischen Grad (häufig Master-Degree).
    Konsekutiver Masterstudiengang:
    Unter konsekutiven Studiengängen werden inhaltlich aufeinander aufbauende Bachelor- bzw. Master- Studiengänge verstanden. Laut Hochschulrahmengesetz darf die gesamte Regelstudienzeit (als Vollzeitstudium) dieser Studiengänge fünf Jahre nicht überschreiten (optional).


  • Regelstudienzeit: 3 Semester

  • Fachbereich: Technik

  • Studienort: Emden
  • Studienbeginn: Sommer- und Wintersemester

  • Bewerbungsschluss: 15. März für das Sommersemester und 30. September für das Wintersemester

  • Zulassungsbeschränkung: nein

  • Frühere NC-Werte: -

  • Vorpraktikum: nicht erforderlich

  • Zugangsvoraussetzungen: Voraussetzung für die Zulassung ist ein ingenieurwissenschaftlicher Bachelorabschluss in den Studiengängen Maschinenbau und Design, Industrial and Business Systems (IBS), Energieeffizienz oder vergleichbar. Näheres regelt die Zugangs- und Zulassungsordnung.
  • Ordnungen (Prüfungs-, Studienordnungen, usw.)

  • Flyer

  • Modulhandbuch: als PDF-Datei, Online-Version

  • Anmerkungen: Der Studiengang ist akkreditiert.