Akkuschrauberrennen 2009

Akkuschrauberrennen 2009 - mit Leidenschaft und Lithion-Ionen zum Sieg

Am 6. Juni 2009 traten in der Sparkassen-Arena in Hildesheim über 60 Studierende aus zwölf deutschen Städten in einem außergewöhnlichen Wettkampf auf selbst entworfenen und gebauten Fahrzeugen mit Akkuschrauberantrieb gegeneinander an. Es geht nicht nur um Geschwindigkeit, sondern auch um technische Rafinesse und gestalterische Gesamtinszenierung. Ins Rennen gehen Hochschule Coburg,Hochschule Emden-Leer  ehemals FH OOW Emden, HfbK Hamburg, FH Hannover, HAWK Hildesheim, Kunsthochschule Kassel, KISD Köln, Hochschule Pforzheim, HfG Schwäbisch Gmünd, FH Wiesbaden, Uni Wuppertal sowie die Stiftung Bauhaus aus Dessau. Die HAWK entsendet ebenso wie die Hochschule Pforzheim zwei Teams. Ein drittes Team aus Hildesheim hat sich das Startrecht über eine exklusive eBay-Versteigerung gesichert. Die so genannte „Wild-Card“ umfasst auch einen Akkuschrauber-Flitzer aus dem Jahr 2007, den das Team speziell für den Wettbewerb umbauen wird.

Das Team "Windstärke 18V" bestehend aus den Studierenden Mauritz Münkel, Alex Wottrich, Hendrik Stolle, Claas Lehmkuhl und Björn Schlingmann vertritt das Designlabor der Hochschule Emden-Leer bei diesem Wettbewerb. Neben ihrem Studium hat das Team das Fahrzeug am Rechner geplant und konstruiert, die Komponenten ausgewählt und den Rahmen zusammengeschweisst. Ein Video der ersten Probefahrt finden sie hier. 2 Wochen vor Beginn des Wettbewerbs wird das Fahrzeug beim örtlichen Lackierer mit Farbe versehen. Neben der Gestaltung des Fahrzeugs gilt es auch eine gutes Gesamtkonzept zu erstellen. So hat das Team für den froschgrünen Akkuschrauberrenner als Präsentationsbox und eine Stromtankstelle entworfen. Overalls und der aussergewöhnliche Helm des Fahrers Björn Schlingmann runden das Konzept ab und verhelfen dem Team in diesem Jahr zum Publikumspreis.

Technisch können die Studenten mit einem ausgeklügelten Antriebskonzept überzeugen. Hier werden die beiden Akkuschrauber über ein Differentialgetriebe in den Antriebsstrang integriert dies erlaubt platzsparende Anordnung der beiden Akkuschrauber unterhalb der Sitzschale und damit einen niedrigen Schwerpunkt des Gefährts. Die hohe Endgeschwindigkeit, die gute Kurvenlage sowie der kühle Kopf des Fahrers verhelfen dem Team am Ende des Tages zum Sieg in der Kategorie "Geschwindigkeit".

Link zum ZDF Beitrag zum Akkuschrauberrennen 2009