Gesundheit und Wohlergehen im Lebensverlauf - Räume für Gesundheit

11. Jahrestagung des Kooperationsverbundes „Hochschulen für Gesundheit“ (HoGe) fand in Emden statt

Am 09. und 10. Oktober 2014 fand im Fachbereich Soziale Arbeit und Gesundheit der Hochschule Emden/Leer die 11. Jahrestagung des Kooperationsverbundes „Hochschulen für Gesundheit (HoGe) e.V.“ statt. Ziele der diesjährigen Jahrestagung von HoGe waren zum einen die Vernetzung der Mitglieder des Verbundes, zum anderen die Unterstützung und Weiterentwicklung gesundheitsbezogener Studiengänge. Außerdem sollte die Tagung dazu dienen, Kooperationen der Forschung in gesundheitsbezogenen Studiengängen zu initiieren. Die Jahrestagung 2014 orientierte sich auch an den regionalen Besonderheiten in Ostfriesland, z.B. an der sich wandelnden demographischen Struktur. In Räumen mit zurückgehenden Bevölkerungszahlen ist das Erfassen, Analysieren, Verstehen sowie das Gestalten nachhaltiger Gesundheitsförderung und -versorgung eine interdisziplinäre Aufgabe. Vor diesem Hintergrund wurde das Thema der diesjährigen HoGe Jahrestagung mit dem Titel „Gesundheit und Wohlergehen im Lebensverlauf - Räume für Gesundheit“ gewählt.

Prof. Dr. Jutta Lindert, seit Ende 2013 als Professorin für Gesundheitswissenschaften und Gesundheitspädagogik an der Hochschule tätig, organisierte diese Veranstaltung, um einen konstruktiven Dialog zum Thema zu initiieren und Kooperationen zu etablieren. Sie ist zugleich HoGe Vorstandsmitglied und Vorsitzende der Sektion Public Mental Health der European Association of Public Health. Unterstützt wurde ihr Vorhaben sowohl vom Präsidium der Hochschule als auch vom Fachbereich Soziale Arbeit und Gesundheit. Zu den ca. 50 Teilnehmenden zählten Lehrende und Studierende in gesundheitsbezogenen Studiengängen, Entscheidungsträger aus Politik und Verwaltung sowie Praktiker. Eröffnet wurde die Jahrestagung mit einem Grußwort von Prof. Dr. Erich Mührel, Vizepräsident für Forschung und Wissenstransfer. Außerdem begrüßten die Prodekanin des Fachbereichs Soziale Arbeit und Gesundheit, Prof. Ulrike Krause, und der langjährige HoGe Vorstandsvorsitzende, Prof. Dr. Eberhard Göpel, die Gäste.

In Vorträgen, Postersessions und Workshops ging es neben der Erfassung und Analyse auch um Denk- und Möglichkeitsräume für Bildung, Ausbildung, Vernetzung und Kooperationen aus verschiedenen Perspektiven. Die Vorträge fanden am Donnerstag, den 09.10.2014 unter dem Leitgedanken „Gesundheit in Räumen“ statt. Die Vortragenden kamen von Hochschulen und Einrichtungen aus den Niederlanden, Großbritannien und Deutschland. Am zweiten Tag der Veranstaltung fanden die folgenden Workshops unter dem Thema „Regionale Projekte auf nationaler und internationaler Ebene“ statt.

  •  „Hochschulen für Gesundheit“ als sozialer Raum für wirkungsvolle Kooperationen – eine Einladung zu gemeinsamen Planungen für Hochschullehrer/innen, Studierende und andere Interessent/innen. Workshopleitung: Herr Prof. Dr. Eberhard Göpel.
  • Erweiterung von Denk- und Handlungsräumen in Ausbildungen von Gesundheitsberufen. Workshopleitung: Frau Prof. Dr. Heidi Höppner, MPH.
  • Gesundheit und Wohlergehen im Lebensverlauf – Räume für Gesundheit: Entwicklung von Forschungskooperationen: Workshopleitung: Frau Prof. Dr. Jutta Lindert, MPH
  • Selbstorganisierte Räume schaffen: Initiative zur Gründung eines Fachbereichstages Gesundheitswissenschaften. Workshopleitung: Frau Prof. Dr. Ilsabe Sachs und Frau Prof. Dr. Kerstin Baumgarten.

Kooperationsverbund HoGe e.V.

Seit 2003 entwickelt der Kooperationsverbund HoGe e.V. hochschulübergreifende Initiativen zur Verbesserung der Hochschul-Bildung und Forschung in gesundheitsbezogenen Studiengängen. Der HoGe Vorstand setzt sich interdisziplinär zusammen. Zum Vorstand gehören: Prof. Dr. Eberhard Göpel, Prof. Dr. Ilsabe Sachs, Prof. Dr. Heidi Höppner, Prof. Dr. Jutta Lindert und Prof. Christiane Mentrup. Zu den Mitgliedern des Verbundes zählen gegenwärtig 37 Hochschulen und Universitäten mit gesundheitsbezogenen Studiengängen in Deutschland, Österreich sowie der Schweiz und zahlreiche persönliche Mitglieder. (Informationen über den Kooperationsverbund: http://www.hochges.de).

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