Inklusive Frühpädagogik

Herzlich willkommen im Studiengang Inklusive Frühpädagogik

Kulturelle, soziale und gesellschaftliche Entwicklungen in Deutschland erfordern ein besonderes Profil der Elementarbildung und - erziehung. Familienkrisen, Einelternfamilien, Trennungs- und Scheidungsfamilien, Stiefelternfamilien und ökonomische Belastungen für Familien erfordern vermehrt professionelle Hilfe für Kinder.

Das Studium der Inklusiven Frühpädagogik soll diesen neuen und erschwerenden Lebensbedingungen von Kindern Rechnung tragen. Auch die aktuellen Forschungsergebnisse der Neurobiologie, Neuropsychologie und Neurodidaktik machen deutlich: Je früher und intensiver Frühpädagogik beginnt, desto erfolgreicher und nachhaltiger wird die Bildungskarriere von Kindern und Jugendlichen beeinflusst.

Die Ausbildung wird folgende Kompetenzbereiche besonders fördern:

  • Pädagogische und psychologische Konzepte für Kinder mit besonderem Förderbedarf
  • Förderkonzepte für sprachliche Bildung
  • Kognitive, psychosoziale und psychomotorische Bildungsprogramme
  • Handlungskonzepte für Leitungs- und Beratungsfunktion

Mit dem im Jahr 2004 eingerichteten Bachelor-Studiengang beantwortet der Fachbereich Soziale Arbeit und Gesundheit der Hochschule Emden / Leer den gestiegenen Qualifizierungsbedarf für die Arbeit mit Kindern im Alter bis zu sechs Jahren im Sinne einer Verbesserung frühkindlicher Bildungs- und Entwicklungschancen von Anfang an.

Studierende des Studiengangs erwerben die Fähigkeit zur Anwendung wissenschaftlicher Erkenntnisse und Methoden und die darauf aufbauenden Handlungskompetenzen in den Berufsfeldern frühkindlicher Bildung und Entwicklung.

Durch eine enge Verzahnung von Forschung, Lehre und Praxis wird ein frühzeitiger wissenschaftlicher und praxisbezogener Transfer gewährleistet.

Zugangsvoraussetzungen

Zur Aufnahme des Studiums an der Hochschule sind folgende schulischen Voraussetzungen zu erfüllen:

  • abgeschlossene Fachschulausbildung als Erzieherin / Erzieher oder Heilerziehungspflegerin / Heilerziehungspfleger oder vergleichbare Fachschulausbildung
  • erfolgreiche Teilnahme an der Eignungsprüfung

Studienverlauf

Das modularisierte Studium besteht aus Präsenzzeiten, Praxisphasen und Selbststudium. In der Regel finden die Präsenzzeiten an zwei bis drei Kerntagen in der Woche statt, die durch zwei Blockwochen im Semester oder Wochenendseminare ergänzt werden.

Neben den Praxisphasen vor Ort ist in die Regelstudienzeit ein 4-wöchiges Auslandspraktikum integriert, für das in verschiedenen europäischen Ländern wie auch in Übersee Kontakte bestehen.

Abschluss

Das Studium schließt mit dem akademischen Grad „Bachelor of Arts“ (BA) ab.

Auf einen Blick

  • Typ:
    Vollstudium
  • Studienort:
    Emden
  • Regelstudienzeit:
    6 Semester (bei vorangegangener Fachschulausbildung können 2. Semester anerkannt werden)
  • Abschluss:
    Bachelor of Arts (BA)
  • Bewerbungsschluss:
    Die Termine für die Eignungsprüfung werden jeweils rechtzeitig auf der Homepage der Hochschule bekannt gegeben.
  • Zulassungsbeschränkung:
    nein (bei mehr Bewerbern als Studienplätzen erfolgt ein Auswahlverfahren)
  • Studienbeginn:
    Wintersemester
  • Vorpraktikum:
    nicht erforderlich
  • Zugangsvoraussetzungen:
    Abgeschlossene Fachschulausbildung als Erzieherin / Erzieher oder Heilerziehungspflegerin / Heilerziehungspfleger oder vergleichbare Fachschulausbildung.

    Erfolgreiche Teilnahme an der Eignungsprüfung

    Eine Aufnahme von Bewerberinnen und Bewerber mit Hochschulzugangsberechtigung, aber ohne spezifische Fachschulausbildung in das 1. Fachsemester ist in Planung.