Promotionsvorhaben

Christian Brück

Arbeitstitel der Dissertation:

„Sozialarbeiterische Beziehungsarbeit mit alkoholabhängigen und paranoid schizophren erkrankten wohnungslosen Männern“

Betreuung der Promotion von:

Prof. Dr. Knut Tielking, Hochschule Emden/Leer

Prof. Dr. Nina Oelkers, Universität Vechta

Abstract:

Im Rahmen des Promotionsvorhabens wird rekonstruierend erforscht, was das Phänomen der sozialarbeiterischen Beziehungsarbeit mit alkoholabhängigen, paranoid schizophrenen, wohnungslosen Männern aus der Perspektive der mit dieser Zielgruppe niedrigschwellig tätigen Sozialarbeiter*innen ist. Zudem wird untersucht, welche Bedeutung das Phänomen Beziehungsarbeit - aus der Sicht der Sozialarbeiter*innen - für diesen Personenkreis hat. Das Forschungsdesign besteht aus problemzentrierten Leitfadeninterviews als Erhebungsmethode und der dokumentarischen Methode als Auswertungsverfahren. Ziele des Vorhabens sind der Erkenntnisgewinn und das Schließen entsprechend aufgezeigter Forschungslücken.

Kontakt:

ChristianBrueck|at|web.de

Katharina Auer-Voigtländer

Arbeitstitel der Dissertation:

Inklusions- und Exklusionsprozesse im Kontext aktueller Migrationsbewegungen

Betreuung der Promotion von:

Prof. Dr. Sylke Bartmann, Hochschule Emden/Leer
Prof. Dr. Nina Oelkers, Universität Vechta

Abstract:

Das gegenständliche Promotionsvorhaben geht der Frage nach, wie Zuwander*innen mit Fluchterfahrung in das Gemeinwesen einer ländlichen Gemeinde eingebunden werden (können). Gegenstand der Untersuchung ist die Ausgestaltung von Interaktionspraxen die diesen Einbindungsprozessen zu Grunde liegen. Im Fokus der Studie stehen Interaktionspraxen zwischen Zuwander*innen und Akteur*innen der Aufnahmegesellschaft, die in der nicht institutionellen freiwilligen Arbeit mit geflüchteten Menschen tätig sind. Das methodische Vorgehen ist an die Grounded Theory nach Strauss/Corbin und Glaser/Strauss angelehnt. Ziel des Promotionsvorhabens ist die Generierung von Theorie, bezugnehmend auf eben diese Interaktionspraxen. Mit der Erarbeitung einer kontrastierenden Darstellung, soll der Mehrdimensionalität und Ausdifferenziertheit der ablaufenden Einbindungsprozesse gerecht werden.

Kontakt:

katharina.auer|at|fhstp.ac.at

Antje Handelmann

Arbeitstitel der Dissertation:

Jugend und Berufsausbildung. Zur biografischen Relevanz von Ausbildung und Ausbildungsabbrüchen.

Betreuung der Promotion von:

Prof. Dr. Sylke Bartmann, Hochschule Emden/Leer
Prof. Dr. Nina Oelkers, Universität Vechta

Abstract:

In dieser (berufs-)biografischen Studie werden Bildungswege und -verläufe Jugendlicher rekonstruiert, die eine duale Berufsausbildung vorzeitig beendet haben. Ziel der Arbeit ist es, ein Verständnis darüber zu erlangen, wie das normativ als Scheitern bezeichnete Abbrechen einer Berufsausbildung individuell bearbeitet und bewältigt wird. Darüber hinaus soll der Übergang von der Schule in den Beruf, z.B. anhand der Rekonstruktion der Entscheidung für die Ausbildung nachvollzogen werden, um Hinweise auf die biografische Relevanz der Ausbildung im Leben eines jungen Menschen zu erlangen.

Kontakt:

antje.handelmann|at|hs-emden-leer.de

Inga Scheumann

Arbeitstitel der Dissertation:

Zugehörigkeitskonzepte der „SWAPO-DDR-Kinder von Namibia“

Betreuung der Promotion von:

Prof. Dr. Sylke Bartmann, Hochschule Emden/Leer
Prof. Dr. Kim-Patrick Sabla, Universität Vechta

Abstract:

In dem Dissertationsvorhaben untersuche ich die Identitätskonstruktionen von Namibianern, die ihre Kindheit und Jugend in den 1980er Jahren in der DDR verbracht haben. Es handelt sich dabei um die so genannten „Ex-DDR-Kinder von Namibia“. Das Erkenntnisinteresse der Arbeit liegt darin, die Zugehörigkeitskonzepte der Untersuchungsgruppe vor dem Hintergrund der spezifischen Sozialisations- und Migrationserfahrungen zu rekonstruieren und somit einen Beitrag zur Migrations- und Sozialisationsforschung zu leisten.

Kontakt:
inga.scheumann@hs-emden-leer.de