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01.06.2016

Frühpädagogische Werkstatt eröffnet

Studiengang „Kindheitspädagogik“ qualifiziert für die professionelle Arbeit mit Kindern von 0 bis 10 Jahren und ihren Familien

Prof. Dr. Edita Jung, Ann-Christin Waldschmidt und Silke Gastmann (v.l.n.r.)

Prof. Dr. Edita Jung, Ann-Christin Waldschmidt und Silke Gastmann (v.l.n.r.)

Blick in die Lernwerkstatt

Blick in die Lernwerkstatt

Lernmaterial

Lernmaterial

Bildungsprozesse im Kindesalter sind sowohl auf eine dialogische Interaktion als auch auf eine impulsgebende Umwelt angewiesen“, so Prof. Dr. Edita Jung. Dies bilde den Ausgangspunkt für die im Fachbereich Soziale Arbeit und Gesundheit neu eingerichtete Frühpädagogische Werkstatt, die sie zusammen mit Ann-Christin Waldschmidt leitet. Die angehenden Pädagoginnen und Pädagogen bekommen mit der Werkstatt ein praxisnahes Lernsetting für eine handlungsorientierte Auseinandersetzung mit diesen Grundsätzen. Hier wird u.a. durch die Erprobung des didaktischen Materials für die Arbeit mit Kindern eine neugierige, forschende Haltung bei Studierenden gefördert sowie theoriebasierte Analyse und Reflexion geübt.

Das Vorhaben wurde durch ein Projekt möglich, für das die Hochschule Fördermittel des Landes in Höhe von 750 T EUR bewillig bekommen hat. Hinter dem recht sperrigen Projekttitel „Berufliche Handlungskompetenz durch Erhöhung von Praxisorientierung“ (HaKomPra) verbergen sich verschiedene Teilprojekte, die die Entwicklung und Erprobung von neuen Lehr- und Lernformen zum Ziel haben. „Allen Teilprojekten ist gemeinsam: Sie sollen unsere Studierenden noch besser auf die Herausforderungen in der Berufswelt vorbereiten und ihre Handlungskompetenzen noch weiter erhöhen“, so der Prof. Dr. Carsten Wilken, Vizepräsident für Studium und Lehre der Hochschule Emden/Leer.

Die Einrichtung des Teilprojekts Frühpädagogische Werkstatt ging mit der Konzipierung des grundständigen Studiengangs Kindheitspädagogik einher, der zum Wintersemester 2016/17 den aktuellen Studiengang Inklusive Frühpädagogik ablösen soll. Bisher wurden mit dem Studienangebot vor allem Erzieherinnen und Erzieher sowie Heilerziehungspflegerinnen und Heilerziehungspfleger angesprochen, die sich für den Bereich der frühkindlichen Bildung und Entwicklung weiterqualifizieren wollten.

„Das Konzept ist weiterentwickelt worden, um auch Interessierten mit der Allgemeinen Hochschulreife oder einer Fachhochschulreife den Zugang zu ermöglichen“, so Silke Gastmann, die Studiengangskoordinatorin.

Inhaltlich stehen die Arbeit mit Kindern im Alter von null bis zehn Jahren und die darauf aufbauenden Handlungskompetenzen für die pädagogische Arbeit in den Berufsfeldern der frühkindlichen Bildung und Entwicklung im Mittelpunkt. Durch die enge Verzahnung von Lehre, Praxis und Forschung werde ein frühzeitiger wissenschaftlicher und praxisbezogener Transfer gewährleistet, wie Studiengangsleiterin Prof. Dr. Edita Jung betonte. Mit der Frühpädagogischen Werkstatt würde dieses Prinzip eine weitere Stärkung erfahren. 

Alle wichtigen Informationen zum Studiengang gibt es auch im Internet unter kindheitspaedagogik.hs-emden-leer.de.