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Institut für Sozial- und Gesundheitswissenschaften Emden

ISGE

Das Institut für Sozial- und Gesundheitswissenschaften Emden (SGE) beschäftigt sich mit der Bündelung und Koordination von Kompetenzen in den Aufgabenfeldern sozial- und gesundheitswissenschaftlicher Praxisforschung sowie Qualitäts- und Strukturentwicklung. Das SGE präsentiert sich als Kooperations- und Ansprechpartner für Kommunen, Einrichtungen der Sozial-, Pflege- und Gesundheitswirtschaft und Unternehmen aus der Privatwirtschaft in der Region Nord-West-Niedersachsen.

Das Institut für Sozial- und Gesundheitswissenschaften Emden (SGE) wurde im Jahr 2001 von Lehrenden des Fachbereichs Sozialwesen der Fachhochschule Oldenburg/ Ostfriesland/ Wilhelmshaven (FH OOW) als Gesellschaft bürgerlichen Rechts gegründet. Die Mitglieder stammen aus allen Studiengängen des Fachbereichs: dem Studiengang Soziale Arbeit (Sozialarbeit/Sozialpädagogik), dem Studiengang Sozialmanagement sowie den gesundheitswissenschaften Studiengängen. Neben Sozial- und Sozialverträglichkeitsstudien wird am Institut wissenschaftliche Begleitforschung betrieben. Das SGE übernimmt Aufgaben der Fort- und Weiterbildung, einschließlich der Veranstaltung von Fachtagungen, Workshops und damit verbundener Publikationstätigkeit. Einer der Schwerpunkte liegt in der Übernahme wissenschaftlicher Forschungsaufträge und gutachterlicher Tätigkeiten.

Ein weiterer Schwerpunkt befaßt sich mit den Folgen des ansteigenden Altersdurchschnitts in der Bevölkerung. Das Institut bietet eine Anlaufstelle für Unternehmen, deren Belegschaften ein zunehmend höheres Lebensalter aufweisen und die Konzepte der altersangemessenen Personalpolitik entwickeln möchten, z.B. durch betriebliche Gesundheitsförderung oder Prävention. Schließlich wird die älterenfreundliche Bau- und Produktplanung zunehmende Bedeutung gewinnen.

Ein Beispiel: Sozialstudien zur Initiative “Soziale Stadt”

Im März vergangenen Jahres schloss das SGE die vorläufig letzte von insgesamt drei Sozialstudien für die Städte Emden und Leer ab, die im Rahmen der “Gemeinschaftsinitiative Soziale Stadt” (Programm des Bundesministeriums für Verkehr, Bau- und Wohnungswesen) erstellt wurden. Die Studien befassen sich mit den sozialen und ökonomischen Verhältnissen, die bei der Entwicklung städtebaulicher Lösungsansätze in so genannten “sozialen Brennpunkten” zu berücksichtigen sind. Konzeptionell zielte der Forschungs- und Entwicklungsauftrag, in Abstimmung mit den beteiligten Architektenbüros und den kommunalen Akteuren, auf die Entwicklung integrierter Handlungskonzepte ab, in denen städtebauliche Planung mit lebensweltlich vorhandenen, sozialen Gegebenheiten und Bedarfen abgeglichen und vermittelt werden. Empfehlungen für die Um- und Neugestaltung der betroffenen städtischen Quartiere wurden unter Einbeziehung neu geschaffener Beteiligungs- und Managementstrukturen erarbeitet, um günstige Bedingungen für ein lebenswertes und stabiles Miteinander zu schaffen. Im Hinblick auf vorrangige Bedürfnisse sozialer Gruppen, zum Beispiel Kinder/Jugendlicher und älterer Menschen, hat die Stadt Emden in der praktischen Umsetzung zum Beispiel eine Multifunktionsfläche für Freizeitaktivitäten geschaffen. Bauliche Maßnahmen zur Reduktion bestehender “Barrieren” (Verkehrsberuhigung, Straßen- und Wegebeleuchtung) im öffentlichen Raum wurden ergriffen. Zur Zeit wenden sich die örtlichen Akteure verstärkt der Projektierung von intergenerativen Lebens- und Wohnformen zu.

Parallel dazu hat das SGE im Januar 2004 in Kooperation mit der FH OOW zu einem Workshop zum Thema “intergeneratives Leben und Wohnen” eingeladen. Aufgrund der überaus großen Resonanz und Nachfrage sind weitere Veranstaltungen zu diesem Themenbereich geplant. Dabei wird es vor allem um Fragen der praktischen Umsetzung gehen, die interessierte kommunale Akteure, private Initiativen und die Wohnungswirtschaft an das SGE herantragen.

Potenziale des Instituts

Besondere Potenziale stehen durch die vorhandenen, vielfältigen regionalen und überregionalen Wissenschaftskontakte zur Verfügung, die ständig qualitativ weiter entwickelt und verbreitert werden. Es gibt eine intensive Verbundsarbeit und Kooperationen mit anderen (nationalen und internationalen) Instituten, Fachhochschulen, Universitäten und deren Einrichtungen. Darüber hinaus werden Lernprozesse im Dialog und der Know-how-Transfer zu örtlichen Unternehmen organisiert. Vorhandene Ressourcen werden intern durch Kontakte zu den an der FH OOW bestehenden Forschungsschwerpunkten, -instituten und -kooperationen genutzt und erweitert, mit dem Ziel, geeignete Transferleistungen für alle Ansprechpartner zu generieren.

Ansprechpartner im Institut:

Institut für Sozial- und Gesundheitswissenschaften Emden (SGE)
c/o Hochschule Emdfen-Leer
Constantiaplatz 4
D-26723 Emden
Tel.: 04921-807-1245
Fax: 04921-807-1251

Prof. Dr. phil. Eva-Maria Rothenburg (wissenschaftliche Direktorin)
Bereich: Pflege- und Gesundheitssozialrecht, Alterns- und Altersstrukturen,
Soziale Gerontologie (Tel.: 04921-807-1245; Eva-Maria.Rothenburg|at|hs-emden-leer.de)


Instituts für psychosoziale Beratung der Hochschule Emden-Leer

Ziele

Das Institut für psycho-soziale Beratung als wissenschaftliche Einrichtung des Fachbereichs Soziale Arbeit und Gesundheit der Hochschule Emden-Leer führt praxisnahe Forschung und Entwicklung auf den Gebieten der Beratung, Psychotherapie und Mediation durch. Zentrale Aufgabe des Instituts ist es Fort- und Weiterbildungsmaßnahmen in Feldern der Psycho-Sozialen Arbeit, der Behandlung und der Gesundheitsförderung zu entwickeln. Ziel ist, Sozialarbeiterinnen und Sozialpädagoginnen und anderen verwandten Berufsgruppen den qualifizierten Zugang zu Tätigkeiten in der Klinischen Sozialarbeit, der Beratung und der Behandlung zu ermöglichen. Die Arbeitsvorhaben des Instituts unterstützen und ergänzen die Lehre am Fachbereich Soziale Arbeit und Gesundheitswesen. Die Mitglieder des Instituts arbeiten kooperativ, fachübergreifend und interdisziplinär.

Den Vorstand des Instituts bilden:

Prof. erim. Bernhard Hübner (Vorsitzender)

Dr. Jürgen Beushausen

Prof. erim. Ingrid Schumacher-Merz

Das Institut plant z.Z. Fort- und Weiterbildungsmaßnahmen zu den folgenden Schwerpunkten:

  • Systemische Beratung

  • Suchtprävention

  • Gewaltprävention

  • Theaterpädagogik

  • Supervision / Coaching

  • Gesundheitsförderung

Entsprechund der Satzung des Institutes ist die Übernahme weiterer Aufgaben möglich. Zu diesen können gehören:

  • Einrichtung und Durchführung von Weiterbildungsmaßnahmen zu verschiedenen Seminaren im Bereich der psycho-sozialen Versorgung

  • Seminare z.B. Supervision, Selbsterfahrungsgruppen Workshops, Psychotherapieausbildung

  • Klientenarbeit in Form von Dienstleistungen im Rahmen der psychosozialen Versorgung

  • Praxisnahe Unterstützung und Ergänzung der Lehre des Studiengangs

  • Soziale Arbeit und Gesundheit (Auslandkontakte, Projektarbeiten, Exkursionen)

  • Praxisorientierte Forschung und Entwicklung

  • Zusammenarbeit mit externen Weiterbildungseinrichtungen und Forschungseinrichtungen (Wissenstransfer, Beratung, Machbarkeits- und Wirksamkeitsstudien - Mitarbeit in externen Forschungsgremien)

  • Erarbeitung von Fachveröffentlichungen

  • Durchführung von nationalen und internationalen Bachelor- und Masterprojekten mit Partnerhochschulen

 


Selbsthilfe und Patientenakademie (SPA)

Herzlich Willkommen auf der Internetseite der Selbsthilfe und Patientenakademie (SPA)!

Wir freuen uns, dass sie sich für Informationen zum Sozial- und Gesundheitswesen interessieren. Neben unserem Programm finden Sie weitere Informationen zur SPA, zu den Einzelvernstaltungen sowie zu weiteren aktuellen Themen unter

www.selbsthilfe-und-patientenakademie.de