Anerkennung ausländischer Abschlüsse

Die Berufsqualifikationsfeststellung ist ein Verfahren für Menschen, die einen ausländischen Bachelor oder Diplom im Feld der Sozialen Arbeit erworben haben und eine Anerkennung ihrer Berufsausbildung wünschen.

Der Beruf der/des (staatlich anerkannten) Sozialarbeiterin/Sozialarbeiters, Sozialpädagogin/Sozialpädagoge ist ein reglementierter Beruf. Um im vielen Tätigkeitsfeldern im öffentlichen Dienst zu arbeiten, ist daher eine staatliche Anerkennung notwendig.

Eine Anerkennung kann erfolgen, sofern die im Ausland erworbene Berufsbildung gleichwertig mit der in Niedersachsen geregelten Berufsbildung ist oder wesentliche Unterschiede durch geeignete Maßnahmen ausgeglichen werden. Die Prüfung der Gleichwertigkeit erfolgt nur auf Antrag.

Wenn Sie beabsichtigen die Gleichwertigkeit Ihrer im Ausland erworbenen Berufsqualifikation feststellen zu lassen, muss vor Antragstellung ein Beratungsgespräch wahrgenommen werden. Kontaktieren Sie bitte per E-Mail die Ansprechpartnerin für die Berufsqualifikationsfeststellung.

Welche Unterlagen werden benötigt?

Zur Bewertung der Gleichwertigkeit werden folgende Unterlagen benötigt:

  • tabellarische Aufstellung der absolvierten Ausbildungsgänge und der ausgeübten Erwerbstätigkeiten (Lebenslauf),
  • ein Identitätsnachweis,
  • im Ausland erworbene Ausbildungsnachweise (z.B. Bachelor-Urkunde, Prüfungszeugnisse),
  • Nachweise über einschlägige Berufserfahrungen und sonstige Befähigungsnachweise, die zur Feststellung der Gleichwertigkeit von Berufsqualifikationen erforderlich sind (z.B. Arbeitszeugnisse, Praktikums-beurteilungen),
  • ggf. Nachweise über einschlägige Berufserfahrungen und sonstige Befähigungsnachweise,
  • Nachweis über die erforderlichen Deutschkenntnisse für die Ausübung der Berufstätigkeit als Sozialarbeiterin/Sozialarbeiter/ Sozialpädagogin/ Sozialpädagoge (z.B. Sprachzertifikat),
  • eine Erklärung in deutscher Sprache, ob und bei welcher Stelle bereits ein Antrag gestellt wurde, und gegebenenfalls der Bescheid.

Mit Ausnahme des Lebenslaufes müssen alle Unterlagen in Form von Originalen oder beglaubigten Kopien vorgelegt werden. Die Unterlagen sollten in deutscher Sprache eingereicht werden. Sind sie in einer anderen Sprache verfasst, werden Übersetzungen benötigt. Diese müssen von einer/einem öffentlich bestellten oder beeidigten Dolmetscher*in oder Übersetzer*in erstellt sein.

Im Einzelfall können noch weitere Unterlagen erforderlich werden.