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06.11.2017

Von Umbrüchen und Chancen

„Emder Vorträge“ werden im November fortgesetzt

Die Zeit der Reformation hat die europäischen Gesellschaften ab Ende des 15. Jahrhunderts bis ins 17. Jahrhundert vor große Herausforderungen gestellt. Und auch aktuell ist die Stimmung des Wandels allgegenwärtig - in technologischer, sozialer wie auch kultureller Hinsicht. Inwiefern diese Umbrüche die Gesellschaft und das Selbstverständnis des Menschen heute infrage stellen, ist Thema der nächsten Veranstaltung in der Reihe „Emder Vorträge“.

Am Mittwoch, 15. November, referiert Prof. Dr. Uwe Schneidewind auf Einladung der Hochschule Emden/Leer, der Johannes a Lasco-Bibliothek  und der Stadt Emden ab 19.30 zum Thema „Reformation – Transformation – Leben wir in einem neuen reformatorischen Zeitalter?“. Einlass in der Emder Johannes a Lasco-Bibliothek ist ab 19 Uhr. Der Vortrag ist kostenfrei.

Schneidewind ist Präsident und wissenschaftlicher Geschäftsführer des Wuppertal Instituts für Klima, Umwelt und Energie. Zuvor hatte er unter anderem die Professur „Innovationsmanagement und Nachhaltigkeit“ an der Bergischen Universität Wuppertal, das Amt des Präsidenten der Universität Oldenburg sowie diverse Lehrtätigkeiten inne. In seinem Vortrag möchte der habilitierte Betriebswirtschaftler über Chancen und Impulse sprechen, die aus den historischen Erfahrungen wie der Reformationsperiode gezogen werden können.

Mit den „Emder Vorträgen“ haben die Hochschule Emden/Leer, die Johannes a Lasco-Bibliothek und die Stadt Emden im Jahr 2015 eine Reihe ins Leben gerufen, die interessierten Bürgerinnen und Bürgern die Möglichkeit bietet, sich über ein breites Spektrum aus gesellschaftlichen, wissenschaftlichen und kulturellen Themen zu informieren. Im Zentrum der Veranstaltungen stehen Analysen und Bewältigungsperspektiven für aktuelle sowie zukünftige Herausforderungen.

Im Anschluss diskutieren Emder Schüler und Studenten mit dem Referenten in der Jungen Fragerunde.