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24.01.2018

"Hyperloop" geht in die nächste Runde

Studierende bereiten sich auf nächsten Wettbewerb vor

Ein rund 40-köpfiges Team bereitet sich derzeit auf die nächste Runde des Hyperloop-Wettbewerbs in den USA vor. Am Dienstag wurden das neue Konzept und der Pod, mit dem die Emder und Oldenburger im vergangenen Jahr unter die ersten sechs Teilnehmer gekommen waren, in der Hochschule Emden/Leer vorgestellt.

Im August war der Hyperpod für seinen Einsatz im Finale des international besetzten Wettbewerbs in Los Angeles getestet worden. Vor Ort hatte ein technisches Problem den Start verhindert: der so genannte „Pusher“, der den Anschub in der Vakuumröhre geben sollte, war defekt. Das Team „HyperpodX“ wurde jedoch für seine Leistung mit einem Innovationspreis ausgezeichnet.

Diesmal wird es einen eigenen Antrieb geben, wie Prof. Dr. Thomas Schüning, der das Projekt gemeinsam mit Prof. Dr. Walter Neu in Emden betreut, erläuterte. Die Beschleunigungsleistung steht dabei im Mittelpunkt des Wettbewerbs. "Wir möchten auf einer Stercke von 500 Metern auf eine Geschwindigkeit von 500 Stundenkiloemetern kommen", so Schüning. Die dafür benötigte Leistung auf die Schiene zu bringen, sei diesmal die große Herausforderung.

Das neue Team mit Studierenden der Hochschule Emden/Leer und der Universität Oldenburg ist erneut mit Feuereifer dabei. „Etwa 70 Prozent sind neu im Team“, so Schüning. Die Gruppe profitiere somit von den Erfahrungen der vergangenen Durchgänge und könne zudem gemeinsam neue Ideen entwickeln. Fest steht: Der neue Pod wird aufgrund des eigenen Antriebs mit rund 150 Kilogramm halb so schwer sein wie sein Vorgänger, darf eine Länge von 1,50 Metern nicht überschreiten und muss am Ende der Röhre selbständig abbremsen.

Im Februar wird es eine Videokonferenz mit dem Wettbewerbsausrichter SpaceX geben. Danach fällt die Entscheidung für die Bauerlaubnis. 

Einen Filmbeitrag des NDR zur Vorstellung in der Hochschule finden Sie hier.