BuFaK WiSe 12/13 Göttingen

Zwischen dem 30.11.2012 - 02.12.2012 fand die Bundes Fachschaften Konferenz an der Georg-August-Universität in Göttingen statt. Besucht wurde die BuFaK von Amanda Huq, Jana Glowienka und Tobias Jornitz.

 

Bericht von Amanda Huq

Workshop: Fachschaftsfahrt

Innerhalb des Workshops Fachschaftsfahrt stellten zwei Mitglieder der Fachschaft Wirtschaft aus Köln ihre geplante und durchgeführte Fachschaftsfahrt vor. Sie hatten eine Power Point Präsentation vorbereitet und erklärten wie bei der Planung und Organisation einer solchen Fahrt vorzugehen ist.

Zunächst einmal der Sinn einer Fachschaftsfahrt liege darin, das Teamwork der Fachschaft zu stärken, Neueinsteigern innerhalb gezielter Workshops und Präsentationen auf die Arbeit innerhalb einer Fachschaft vorzubereiten und zu Schulen. Den Neueinsteigern sollen die Aufgaben einer Fachschaft näher gebracht werden um Engagement der Mitglieder zu fördern sowie das Zugehörigkeits- bzw. Gruppengefühl.

Dabei ist zu beachten:

  • Das ausgewählte Haus/Mietobjekt sollte gute Verkehrsanbindungen, Seminarräume vorweisen können. (Tipp der Workshop Leitung: Gruppenhaus.de)
  • Finanzierung durch Förderverein oder einem gewissen Teilnehmerbeitrag
  • Kochteam, bzw. Speiseplan sollte vorher zusammengestellt worden sein.
  • Teilnehmer sollten überwiegend Erst-Semester bzw. FSR- Interessenten sein.
  • FSR soll durch eine solche Fahrt "schmackhaft" gemacht werden. Es sollten aber auch ein paar bereits aktive und engagierte Mitglieder dir Fahrt begleiten.

Workshop Prinzip

  • Die Workshops sollten möglichst zukünftige Themen für das kommende Jahr der Fachschaft beinhalten.
  • Open Space - Prinzip (mehrere Räume mit verschiedenen Diskussionsthemen und ständiger Möglichkeit den Raum zu wechseln bzw. an einer anderen Diskussion teilzunehmen.
  • Spiele zum Kennenlernen, zur Auflockerung (z.B. Rallye, Chaosspiel, Werwolf, Bärenjagd, Hallo-Wach-Spiele, Psychose, Mörder-bzw. Drogenspiele,---)

 

Workshop: Struktur einer Fachschaft

Innerhalb dieses Workshops wurde die Norm einer Fachschaft in einer Power Point Präsentation vorgestellt und anschließend wurde eine Diskussion über die relevanten Posten geführt. Außerdem stellte jedes Mitglied einer anderen Fachschaft ihr System vor und so konnte man ein gutes Bild über die verschiedenen Strukturen gewinnen.

Zum Beispiel gibt es Fachschaften ohne Vorsitzenden bzw. Sitzungsleitung in denen jede Meinung zählt und obwohl alles freiwillig und auf relativ unverbindlicher Art geregelt ist, eine rege Beteiligung stattfinden. Jedem ist es gestattet das Wort zu führen, also auch die Sitzung zu leiten. Nur der Finanzposten ist einer Person zugeordnet. Die meisten Fachschaften haben 4 Plätze im Vorstand die zwei Vorsitzenden und die zwei Finanzler.

Oft sind die Fachschaften auch unabhängig von den Universitäten und angewiesen auf Partyeinnahmen und Sponsoring durch Unternehmen. Es wurden aber auch vereinzelte Fachschaften genannt, die wie wir an der Hochschule Emden / Leer, jährlich einen Haushalt vom AStA zur Verfügung gestellt bekommen. Andere finanzieren sich durch Fördervereine die sie selbst gegründet haben bzw. den FSR als Förderverein angemeldet haben.

Es wurden viele Strukturen verschiedener Fachschaften vorgestellt. Auch die Finanzierung der Erstie-Einführung bzw. O-Phasen - Woche wurden besprochen und inwieweit sich die meisten Hochschulen / Universitäten daran beteiligen bzw. wieviel den Fachschaften überlassen wird. Manche haben so gut wie kaum Mitspracherecht, andere organisieren diese völlig selbst und andere bekommen kaum Unterstützungen der Fakultät.

 

Workshop: Ausbildung der Tutoren

Innerhalb dieses Workshops wurden verschiedene Ideen zur Verbesserung der Tutorenausbildung diskutiert und miteinander verglichen. 

Vorschläge waren unter anderem:

  • Durchführung zielgerichteter Workshops / Schulungen
  • Aufteilung der verschiedenen Aufgabenbereiche auf Tutoren
  • Fachschaftsfahrt mit Ziel der Ausbildung von Tutoren für die O-Phase
  • Anwerben durch Projektpunkte, Zertifikate, Bezahlung

 

Workshop: Organisation von Vorträgen

Hierbei ging es um das Organisieren von Vorträgen von bestimmten Persönlichkeiten um Wissenund aktuelle Themen von Studenten einer Fakultät näher zu bringen.

Dabei zu beachten sind unter anderem:

  • Rechtzeigiges aushängen von Plakaten, Verteilung von Flyern, Newslettern um Zielgruppen (Studenten und Professoren) zu erreichen.
  • Persönliche Absprache in Hörsälen oder ähnlich großen Veranstaltungen
  • Termin, Thema, Raum (Ausstattung) und Referent müssen dafür feststehen
  • Dem Referenten Getränke zur Verfügung stellen sowie Pausen einplanen
  • Referent kann Professor oder Externer sein
  • FSR sollte sich mithilfe von T-Shirts oder ähnlichem Präsenz zeigen (die Chance auf Wahrnehmung der Vorträge sollte auch vom FSR genutzt werden)
  • Thema sollte aktuell sein (z.B. Die Finanzkrise)
  • "Get together" nach dem Vortrag organisieren (Sanchwiches, Kaffee und Co)

Vorschläge von anderen Workshopteilnehmern:

  • Mitternachtsvorlesung (Zelten / Schlafen auf einem Berg oder Ähnlichem im Sommer) - Schlafsäcke, Zelte & Pavillions müssten organisiert werden. Dauer ca. 2-3 Uhr nachts.
  • Weihnachtsvorträge (Glühwein, Kekse & Co)
  • Science Slam (Wissen von Referenten unterhaltsam gestaltet)

Vorschläge / Ideen aus dem Barcamp

  • Studibloxx.de
  • Bei einer O-Phasen Rallye: Tauschgegenstände in Geschäften eintauschen Gewinner wird wer den besten Tauschhandel abschließt.

Bericht von Tobias Jornitz

Workshop: Hochschulfinanzierung

Überblick über die Aufstellung der geflossenen Gelder innerhalb der Universität Göttingen von zwei aktuellen Mitgliedern des Göttinger AStA´s. Wenig interessanten Input, lediglich Vorstellung der blanken Zahlen. Erwähnenswert wäre vielleicht noch, dass die Universitäten mit angeschlossenem Universitätshospital 1/4 ihrer jährlichen Einnahmen durch eben dieses generieren. Handelte es sich hierbei um größere dreistellige Millionensummen.

 

Workshop: Förderung von Frauen in der studentischen und akademischen Selbstverwaltung

Vortrag der studentischen Gleichstellungsbeauftragten der Universität Göttingen. Gespräch allerdings hauptsächlich über mögliche Missachtung der Gleichstellung der Frau an Hochschulen. Meine bisherigen Erfahrungen nach liegt dies an unserer Hochschule nicht vor. Beispiele angeführt, dass wichtige Gremien durch Frauen besetzt werden oder die Frauenquote generell hoch ist. Gespräch sehr locker moderiert und von den Teilnehmern aufgefasst. Niemand hat sich wirklich diskriminiert gefühlt.

 

Workshop: Flyer (InDesign)

Sehr interessanter Workshop. Uns wurde gezeigt, wie man preiswert und relativ zügig attraktive Flyer gestalten kann. Dazu wurde vom Moderator (ehemaliger Mediengestalter & Fachschaftler, jetzt eigenes Printunternehmen), ein Flyer probeweise entworfen. Auf WEbsites werden Motive und Schriftarten als .pdf Download entweder kostenlos oder für einen geringe Gebühr von 3-10€ (abhängig von der gewünschten Bildqualität) angeboten, die danneinfach zusammengesetzt werden können. Zudem gab es noch praktische Tipps. Insgesamt hat der entworfene Flyer nicht mehr als 15€ gekostet.

Internetseiten:   Dafont, Stockfoto, Kuler

 

Workshop: Organisation einer O-Woche

Teilnehmer berichten über ihre Einführungswoche für Erstsemester an ihrer Hochschule. Da ich sie bislang nur erlebt hatte, konnte ich nur von den Aktivitäten berichten, d.h. Kennenlernen in der Hochschule, Kneipentour, Borkum etc. 

Borkum stellt im Vergleich mit den anderen Unis etwas eher Außergewöhnliches dar, da niemand sonst mit den Erstsemestern verreist. Allerdings beinhalten die O-Wochen vieler anderer Universitäten eine Art "Komplettpaket": Jeder Ersti bekommt ein All-Inclusive Band und kann eine Woche lang abseits der regulären Universitätsaktivitäten tagsüber auch abends in vielen Ortsansässigen Bars, Kneipen und Clubs umsonst hinein oder ähnliche bereits zuvor organisierte Specials in Anspruch nehmen. Die Orga-Leute sind natürlich auch dabei. Dabei gibt es mehrere Arten von Armbändern, beispielsweise vom Alter.