Richtlinien und Gesetze

Zusammenfassung des Teils „Gender“ im Rahmen der Hochschul-Entwicklungsplanung

Die Hochschule Emden/Leer bietet Männern und Frauen gleiche Chancen. Dies ist nicht nur ihrer gesellschaftlichen Verantwortung geschuldet, sondern dient auch dem Gewinnen und Halten von Studierenden, Lehrenden, Forschenden und Mitarbeitenden. In der Hochschulentwicklungsplanung von 2010 ist dem Thema „Gender“ ein eigenes Kapitel gewidmet. Diese wird durch folgendes Papier aktualisiert. Es wurde vom Präsidium der Hochschule Emden/Leer am 25.04.13 verabschiedet und im Senat der Hochschule am 07.05.13 erörtert.

Der Download des dazugehörigen Papiers wird nach der Anmeldung sichtbar.

Gleichstellungsplan für die Hochschule Emden/Leer

Der Gleichstellungsauftrag der Hochschule Emden/Leer gemäß § 3(3) NHG bedeutet, dass die Hochschule bei der Wahrnehmung ihrer Aufgaben die tatsächliche Durchsetzung der Chancengleichheit von Frauen und Männern fördert und auf die Beseitigung bestehender Nachteile hinwirkt.

Die Benennung von Handlungsfeldern der Gleichstellungsarbeit setzt eine statistische Bestandsaufnahme der tatsächlichen Beschäftigungssituation und – entwicklung in allen Statusgruppen, einschließlich der Studierenden an der Hochschule, voraus. Diese Analyse wird in dem Gleichstellungsplan vorgenommen, der den Berichtsraum von 2009 bis 2015 abbildet. Die Analyse erlaubt konkrete Ziel- und Zeitangaben, insbesondere wenn sie Bestandteil von Zielvereinbarungen der Hochschule mit dem Land Niedersachsen sind. Der Gleichstellungsplan wurde vom  Senat der Hochschule Emden/Leer auf seiner 33. Sitzung am 17. Mai 2016 einstimmig beschlossen.

Der Download einer Kurzfassung des Gleichstellungsplans wird nach der Anmeldung sichtbar.

Richtlinien

Gender-Zielvereinbarungen

- des Fachbereichs Technik

- des Fachbereichs Seefahrt

- des Fachbereichs Soziale Arbeit und Gesundheit

Im Niedersächsischen Hochschulgesetz werden die Hochschulen aufgefordert, bei der Wahrnehmung ihrer Aufgaben die tatsächliche Chancengleichheit von Frauen und Männern durchzusetzen und auf die Beseitigung bestehender Nachteile hinzuwirken. Die Hochschule Emden-Leer ergreift daher Maßnahmen zur Beseitung der im Hochschulwesen bestehenden Nachteile von Frauen und Männern sowie zur Förderung der Frauen- und Geschlechterforschung. Sie hat sich dabei dem Prinzip des Gender Mainstreaming verpflichtet. Mit den vorliegenden Gender-Zielvereinbarungen haben die Fachbereiche der Hochschule Emden/Leer ihre jüngste Entwicklung dokumentiert und die Ziele für die nächste Zukunft dargelegt.

 

Richtlinie für Zuweisungen aus dem Gleichstellungsfonds

Mit der Einrichtung eines strategischen Fonds "Gleichstellungsförderung" unterstützt die Hochschule u.a. Maßnahmen der Gleichstellungsbeauftragten, der Fachbereiche und der zentralen Einrichtungen zur Erhöhung des Anteils von Professorinnen, Studentinnen, Absolventinnen und wissenschaftlichen Mitarbeiterinnen in Bereichen, in denen sie unterrepräsentiert sind. In den Richtlinien wird beschrieben, wer zu welchem Termin und in welchem Rahmen einen Antrag stellen kann.

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Die Kommission für Gleichstellung hat einen „Gleichstellungsplan“ und eine „Richtlinie zur Umsetzung des Gleichstellungsauftrages“ beschlossen. Beide Papiere werden aktuell überarbeitet. Die Richtlinien ergänzen und konkretisieren einen gesetzlichen Auftrag, der sich insbesondere aus dem Niedersächsischen Hochschulgesetz (NHG), dem Niedersächsischen Gleichstellungsgesetz (NGG) sowie dem Beschäftigtengesetz ergibt.

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Richtlinie gegen sexualisierte Diskriminierung

Grundlage der Richtlinie gegen sexualisierte Diskriminierung ist das Gesetz zum Schutz der Beschäftigten vor sexueller Belästigung am Arbeitsplatz als Bestandteil des Gesetzes zur Durchsetzung der Gleichberechtigung von Frauen und Männern. Die Richtlinie spezifiziert das Bundesgesetz, welches den Schutz von Beschäftigten umfasst, für die Hochschule Emden-Leer und erweitert diesen Schutz auf die Studierenden dieser Hochschule.

 


 

Gesetze

Bundesgesetz: Gesetz zum Schutz der Beschäftigten vor sexueller Belästigung am Arbeitsplatz (Beschäftigtenschutzgesetz)

Ziel des Gesetzes ist die Wahrung der Würde von Frauen und Männern durch den Schutz vor sexuellen Belästigungen am Arbeitsplatz.

 

Niedersächsisches Gleichberechtigungsgesetz (NGG)

Ziel dieses Gesetzes ist es, Frauen eine gleichberechtigte Stellung in den öffentlichen Verwaltungen zu schaffen. Dazu gehören die Verwirklichung der beruflichen Gleichberechtigung und die Herstellung der Chancengleichheit, der Ausgleich von Nachteilen, die Frauen aufgrund ihrer geschlechtlichen Unterschiedlichkeit oder ihrer Geschlechterrolle erfahren, und die gerechte Beteiligung von Frauen in den Lohn-, Vergütungs- und Besoldungsgruppen einer Dienststelle, in denen sie unterrepräsentiert sind, sowie in Gremien. Dieses Gesetz ist maßgebend für die kommunalen Verwaltungen.

 

Niedersächsisches Hochschulgesetz (NHG)

Im Niedersächsischen Hochschulgesetz wird die Gleichstellungsarbeit der Hochschulen in §42 Gleichstellungsbeauftragte und in § 16 Mitglischaft und Mitwirkung spezifiziert.