Maßnahmen gegen sexualisierte Diskriminierung und Gewalt

Die Hochschule übernimmt innerhalb ihres Zuständigkeitsbereiches die Verantwortung dafür, dass die Persönlichkeitsrechte von Menschen und deren individuelle Persönlichkeitsgrenzen respektiert und gewahrt werden. Sexualisierte Diskriminierung und Gewalt stellen eine Verletzung der Persönlichkeitsrechte dar.

Mit der Verabschiedung der „Richtlinie gegen sexualisierte Diskriminierung und Gewalt“ durch den Senat auf seiner 17. Sitzung am 20. Mai 2014 ist die Hochschule Emden/Leer einen wichtigen Schritt in Richtung „Antidiskriminierung“ und „Respektvoller Umgang“ gegangen. Grundlage der Richtlinie ist das Allgemeine Gleichbehandlungsgesetz (AGG).

Wie wichtig an einer Hochschule in Bezug auf sexualisierte Diskriminierung und Gewalt die verbindliche und eindeutige Formulierung einer „Null –Akzeptanz-Politik“ an Studierende und Hochschulangehörige ist, betonen die 2012 veröffentlichten Ergebnisse des EU-Forschungsprojektes “Gender-based Violence, Stalking and Fear of Crime”. Weiterhin werden die Handlungsfelder „Öffentlichkeitsarbeit zu Hilfsangeboten“, „Sensibilisierung, Qualifizierung und Vernetzung in und außerhalb der Hochschule“ und „niedrigschwellige Beratungsangebote“ empfohlen.

Handlungswege für Betroffene sowie Unterstützer_innen

Hier finden Sie wichtige Infos kurz und knapp.

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Erstberatung an der Hochschule

Bitte wenden Sie sich an die Vertrauenspersonen für eine erste Orientierungsberatung. Hier können Sie vertraulich darüber sprechen, was Ihnen passiert ist, was Sie empfinden. Hier erhalten Sie Begleitung und Informationen, welche weiteren Beratungsstellen und Unterstützungsformen Ihnen zur Verfügung stehen. Sie haben Zeit für Ihre Entscheidung, wie Sie weiter vorgehen möchten, z.B. durch die Abgabe einer offiziellen Beschwerde.

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Beschwerde führen und der Klageweg

Die Hochschule hat sich verpflichtet, gegen sexualisierte Diskriminierung und Gewalt vorzugehen und unterstützt Sie bei Ihrer Beschwerde. Hierfür wurde eine Beschwerdestelle eingerichtet. Auch der Klageweg steht Ihnen offen.

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Richtlinie und AGG

Hier finden Sie die Richtlinie gegen sexualisierte Diskriminierung und Gewalt der Hochschule Emden/Leer sowie den Gesetzestext des Allgemeinen Gleichbehandlungsgesetzes (AGG).

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Veranstaltungsarchiv

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Wichtige Kontaktadressen:

Hilfetelefon

Unter der kostenlosen Telefonnummer 08000 116 016 und über die Webseite www.hilfetelefon.de 365 Tage im Jahr, rund um die Uhr kostenfrei erreichbar: Das Hilfetelefon „Gewalt gegen Frauen“ bietet Betroffenen die Möglichkeit, sich zu jeder Zeit anonym, kompetent, sicher und barrierefrei beraten zu lassen. Die Mitarbeiterinnen stehen hilfesuchenden Frauen vertraulich zur Seite und leiten sie bei Bedarf an die passenden Unterstützungsangebote vor Ort weiter.

 

 

Antidiskriminierungsstelle des Bundes

Beratungstelefon (030) 18 555 - 18 65
Das Allgemeine Gleichbehandlungsgesetz (AGG) verbietet ausdrücklich sexuelle Belästigung. Laut AGG handelt es sich dabei um sexuell bestimmtes Verhalten, das die Würde der betroffenen Person verletzt. Lassen Sie sich beraten, wenn Sie sexuelle Belästigung erlebt haben. Informieren Sie sich über die Website der Antidiskriminierungsstelle des Bundes.

 

 

Frauenhäuser/BISS-Beratungsstelle

Unter dem Dach des Frauenhauses Emden werden folgende Hilfen angeboten:

Frauenhaus + Notruf - Schutz und Hilfe bei häuslicher Gewalt Rufen Sie uns an! Rund um die Uhr! 04921 / 4 39 00

Frauenberatung - Beratungsstelle für Frauen in Krisensituationen, Mo.-Fr. 10:00-16:00 Uhr 04921 / 99 35 848

BISS - Beratungs- und Interventionsstelle gegen häusliche Gewalt Rufen Sie uns an! 04921 / 58 89 77

Vergleichbare Unterstützungsangebote im Landkreis Leer finden sich unter: 

Frauenhaus Leer