Projektinhalte - Gender in der Lehre - Gender in der Forschung

Die Projekte

Die beiden Projekte Gender in der Lehre und Gender in der Forschung sind gleichstellungsfördernde Maßnahmen, die über die Beteiligung der Hochschule Emden/Leer am Professorinnenprogramm II (PP II) möglich sind.

Hochschulen qualifizierten sich für eine Teilnahme am PP II durch Gleichstellungskonzepte, die extern begutachtet wurden. Diese Konzepte umfassten unter anderem speziell auf die jeweilige Hochschule ausgerichtete gleichstellungsfördernde Maßnahmen. Hochschulen, die ein überzeugendes Gleichstellungskonzept vorlegen konnten, bekamen bis zu drei Stellen für weiblich besetzte Professuren als Anschubfinanzierung für fünf Jahre gefördert.

Das Programm wirkt auf zwei Ebenen. Es erhöht die Anzahl der Professorinnen an deutschen Hochschulen und stärkt durch spezifische Maßnahmen die Gleichstellungsstrukturen an Hochschulen. Weitere Informationen zu dem Programm finden Sie hier.

Gender in der Forschung

An der Hochschule Emden/Leer gibt es zahlreiche Forschungsprojekte. Bei manchen wird die Kategorie Gender bereits selbstverständlich berücksichtigt, bei anderen scheint sie auf den ersten Blick wenig passend zu sein.

Dass hier der zweite Blick aber durchaus lohnt, dafür will das Projekt sensibilisieren. Mit der "Gender-Brille" auf Forschungsdesigns zu blicken, Versuchsanordnungen und Datenerhebungen auf ihre eventuellen Gender-Implikationen zu durchleuchten, Ergebnisse einzuordnen in aktuelle Erkenntnisse der Gender Studies - all das mag zwar ein gewisses "Stottern" (Donna Haraway) erzeugen, führt am Ende aber zu mehr Selbstreflexivität, Verantwortungsbewusstsein und Nachhaltigkeit in der Wissenschaft.

Gender in der Lehre

Das Thema Gender in der Lehre bietet für alle Fächer vielfältige Möglichkeiten und Tools der Integration in der Lehre. Es lassen sich verschiedene Dimensionen von Anknüpfungspunkten unterscheiden:

- Genderkompetenz für Lehrende 

- Integration von Gender-Aspekten in Lehrinhalte

- Geschlechtersensible Didaktik

Die individuelle Ausgestaltung dieser Dimensionen orientiert sich an den Bedarfen von Lehrkräften und Lehrinhalten und kann den Anforderungen entsprechend weiterentwickelt werden.