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23.06.2017
Von: Jutta Dehoff-Zuch

Vertrauenspersonen in Fällen sexualisierter Diskriminierung

Hochschulleitung bestellt weitere Ansprechperson

Sexualisierte Diskriminierung und Gewalt werden an der Hochschule Emden / Leer nicht toleriert.

Sexualisierte Diskriminierung und Gewalt ist jedes sexuell gefärbte Verhalten, das Betroffene für unerwünscht erklären oder das allgemein als unerwünscht gilt. Zu einem solchen die Würde von Personen verletzenden Verhalten zählen insbesondere:

  • sexuell herabwürdigender Sprachgebrauch,
  • entwürdigende Bemerkungen über Personen oder deren Körper, die in einen (auch subtilen) sexuell geprägten Zusammenhang gestellt werden,
  • sexuell herabwürdigende Kommentare über das Intimleben und den Körper, obszöne und sexuell herabwürdigende Schmierereien,
  • die verbale, schriftliche und bildliche Präsentation obszöner, sexuell herabwürdigender Inhalte oder Darstellungen,
  • das Kopieren, Anwenden, Nutzen oder Zeigen obszöner, sexuell herabwürdigender digitaler Inhalte
  • Aufforderung zu sexualisiertem oder sexuellem Verhalten,
  • Verfolgung und Nötigung mit (auch indirektem) sexuellem Hintergrund,
  • körperliche Übergriffe und Vergewaltigung.

Um Betroffenen und Personen, die Betroffene unterstützen möchten, vertrauliche Gespräche zu ermöglichen, hat die Hochschulleitung Vertrauenspersonen benannt. Für eine Orientierungsberatung stehen allen Hochschulangehörigen – Studierenden wie Beschäftigten - zur Verfügung:

Dipl.-Ing.(FH) Cornelia Beelmann, Prof. Dr. Michael Herschelmann, Inessa Stanke und Anke Uschner.

Grundlage dieser Beauftragungen ist die Richtlinie gegen sexualisierte Diskriminierung und Gewalt, mit deren Aktualisierung im letzten Jahr auch eine offizielle Beschwerdestelle an der Hochschule eingerichtet wurde. Neu im Team ist Michael Herschelmann, der langjährige Erfahrungen im Bereich der Prävention (sexueller) Gewalt mitbringt. Cornelia Beelmann, Inessa Stanke und Anke Uschner haben bereits an zahlreichen Schulungen teilgenommen. Die Arbeit der Vertrauenspersonen wird über die Gleichstellungsbeauftragte der Hochschule Emden/Leer koordiniert.

Auf der Website der Gleichstellungsstelle finden sich alle Kontaktdaten und weitere umfangreiche Informationen und Verweise.

Ziel dieser Bemühungen ist die Gewährleistung des respektvollen Umgangs an der Hochschule Emden/ Leer. Die Hochschule übernimmt innerhalb ihres Zuständigkeitsbereiches die Verantwortung dafür, dass die Persönlichkeitsrechte von Menschen und deren individuelle Persönlichkeitsgrenzen respektiert und gewahrt werden.