News

04.09.2017

Verständnis für Europa fördern

Hochschule schneidet positiv bei Ranking zur Internationalität ab

Seit 30 Jahren bietet das europaweite Austauschprogramm ERASMUS Studierenden die Möglichkeit, ihren Horizont zu erweitern. Auch die Hochschule Emden/Leer ist im Bereich Internationales ganz vorn mit dabei. Dafür wurde die Arbeit des International Office an der Hochschule jetzt besonders gewürdigt: Der Deutsche Akademische Austauschdienst (DAAD) bestätigte der Einrichtung eine äußerst kompetente und qualitativ hochwertige Umsetzung der Aktivitäten im Bereich Erasmus+.

In einigen Kategorien zählt die Hochschule Emden/Leer zu den besten 20 Prozent der kleineren Fachhochschulen, was die Anzahl der ausreisenden und einreisenden Studierenden und den Lehrenden-Austausch im Bereich Erasmus+ sowie die Anzahl internationaler Kooperationen betrifft.

Das Förderprogramm Erasmus wurde im Jahr 1987 ins Leben gerufen. Seit einiger Zeit werden die bisherigen EU-Programme für lebenslanges Lernen, Jugend und Sport sowie die europäischen Kooperationsprogramme im Hochschulbereich unter dem Namen „ERASMUS+“ zusammengefasst. Bis zum Jahr 2020 sollen mit Hilfe des Programms insgesamt fünf Millionen Menschen unterstützt werden, die einen Teil ihres Studiums im Ausland absolvieren möchten. Damit sollen die späteren Karrierechancen junger Menschen gezielt verbessert werden. „Wir freuen uns außerdem darüber, dass durch den Austausch die sprachlichen Kompetenzen und das Verständnis der jungen Menschen für Europa gestärkt werden“, betonte Andrea Meyenburg, Leiterin des International Office an der Hochschule Emden/Leer.

Passend zu den guten Nachrichten seitens des DAAD wurden am Freitag  die neuen Austauschstudierenden an der Hochschule Emden/Leer begrüßt, die zum Teil ebenfalls über ERASMUS+ nach Emden gekommen sind. Wie Griet Alberts vom International Office mitteilte, werden zum bevorstehenden Wintersemester insgesamt 36 neue Austauschstudierende an der Hochschule starten. Die meisten von ihnen kommen aus Spanien. Doch auch aus dem außereuropäischen Ausland wie etwa Jordanien, Mexiko oder China kommen Studierende nach Emden.

26 der neuen Austauschstudierenden haben sich laut Alberts zudem für die so genannten Orientierungswochen vom 1. bis zum 19. September angemeldet, bei denen sie die Hochschule, das Campusleben und die Stadt Emden kennenlernen. Das International Office bietet den Neuankömmlingen auch in diesem Semester vier Deutsch–Intensivkurse in unterschiedlichen Niveaustufen an.