News

16.12.2016

Ostfriesischer Tee und arabische Wasserpfeifen

Die Teilnehmer des Workshops.

Workshop zur interkulturellen Verständigung

Wasserpfeifen gehören zu Syrien wie Tee zu Ostfriesland – mit diesen und weiteren Annahmen und Bräuchen haben sich die Teilnehmer eines Workshops zur interkulturellen Verständigung und Konfliktprävention an der Hochschule Emden/Leer beschäftigt.  Eingebunden war dieser in die Lehrveranstaltung „Methodik und Diagnostik in der Arbeit mit Menschen mit Fluchthintergrund“ mit der Mediatorin Kirsten Rusert und Prof. Dr. Martin Stummbaum. Im Mittelpunkt standen dabei das gegenseitige Verstehen und das Vorbeugen möglicher interkultureller Konflikte.

Studierende der Sozialen Arbeit griffen im Verlauf der Veranstaltung mit Ergänzungshörern, etwa aus Syrien, dem Iran und Irak, sowie mit Teilnehmern eines Deutsch-Intensivkurses für höherqualifizierte geflüchtete Menschen an der Hochschule Emden/Leer, unterschiedliche Beispiele aus dem Alltag auf. Lehrveranstaltung und der Workshop waren inspiriert vom "Grünen Netz der Mediation in der Flüchtlingsbewegung" einer deutschlandweiten Initiative engagierter Wissenschaftler.  Umgesetzt wurde das vielschichtige Programm in Kooperation mit dem  Research and Counselling Centre for Refugees (RCCR) unter der Leitung von Prof. Dr. Eric Mührel, Vizepräsident für Forschung und Wissenstransfer sowie unter Mitwirkung von Michael Albe, Christian Linka von der Evangelischen Erwachsenenbildung Niedersachsen sowie Birte Engelberts von der Hochschule Emden/Leer.  

Die Ergebnisse des Workshops bilden laut Stummbaum eine wichtige Basis für weitere Projekte sowie das gemeinsame Studieren von Menschen mit und ohne Fluchthintergrund.