News

17.02.2017

Niedersächsisches Didaktik-Netzwerk geht „on tour“

Hochschule bei Workshop zur "Qualitätsoffensive Lehre"

Erstmals seit der Entstehung im Jahr 2012 fand der Workshop der „Qualitätsoffensive Lehre in Niedersachsen“ außerhalb der Initiativhochschulen Hochschule Emden/Leer, TU Braunschweig und Ostfalia Wolfenbüttel (bis 2013 auch TU Clausthal) in Hildesheim an der HAWK statt. Bereits zum zehnten Mal trafen sich Projektmitarbeiterinnen und Mitarbeiter aus ganz Niedersachsen, Bremen und Hamburg zum Workshop.  

Auch Prof. Maria Krüger-Basener, Frauke Freesemann und Kirsten Rusert von der Hochschule Emden/Leer gestalten als Mitglieder des Initiativteams mit Vertretern der TU Braunschweig und der Ostfalia Wolfenbüttel die halbjährlichen Workshops. Mitorganisiert und ausgerichtet wurde das Treffen von den Gastgebern der HAWK in Hildesheim. „Inhaltlich geht es darum, sich zu didaktischen Erfahrungen und neuen Formaten auszutauschen, die die Studienbedingungen weiter verbessern und die Qualität der Lehre weiter erhöhen“, so Rusert. Die Qualitätsoffensive Lehre wurde als Netzwerk der Hochschulen und Universitäten aus Niedersachsen, Bremen und Hamburg gegründet, die im Bund-Länder-Programm "Qualitätspakt Lehre" gefördert wurden.

Über 60 Teilnehmende aus 14 Hochschulen und Universitäten sowie Gäste vom DLR Projektträger und der Zentralen Evaluations- und Akkreditierungsagentur (ZEvA) befassten sich mit den Umbrüchen, die zum Ende der ersten Förderphase der Projekte bewältigt werden müssen. So beleuchtete Prof. Dr. Dieter Euler von der Universität St. Gallen die von Projekten angestoßenen Veränderungsprozesse hinsichtlich ihrer Nachhaltigkeit. Für den erfolgreichen Transfer von Bildungsinnovationen seien insbesondere die spezifischen Besonderheiten und Interessen der Fachbereiche zu berücksichtigen, so Euler.

Weiterhin standen Gruppenarbeiten und ein Impulsvortrag von Prof. Dr. Julia Rózsa von der SRH Heidelberg zur Reform für modernes Lehren und Lernen auf dem Programm. Diese verortet die Rolle des Lehrenden in einer „Bildungspartnerschaft“: statt des klassischen Wissensvermittlers sollten Lehrende zu Coaches der Studierenden werden.  

Das Netzwerk wird nun halbjährlich an einer anderen Hochschule Niedersachsens Halt machen. „Damit können wir die konkreten Bedingungen vor Ort in Augenschein nehmen und Anregungen für die eigene tägliche Arbeit erhalten“, so Krüger-Basener.