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20.12.2017

Frauenleben in Ostfriesland

Runder Tisch „Modellregion FrauenLeben“ traf sich in der Hochschule

An der Hochschule Emden/Leer hat sich  im November der Runde Tisch der  „Modellregion FrauenLeben in Ostfriesland“ zu seiner dritten Sitzung in diesem Jahr getroffen. Langfristiges Ziel des Bündnisses ist es, das Thema Frauenleben in der Region wissenschaftlich, touristisch und didaktisch aufzubereiten, darzustellen und allgemein zugänglich zu machen.  

Der Runde Tisch wurde vor drei Jahren in Aurich gegründet und besteht aus der Lenkungsgruppe mit deren Gründerinnen sowie Fachberaterinnen aus der Region. Hierzu gehört auch die zentrale Gleichstellungsbeauftragte der Hochschule Emden/Leer, Jutta Dehoff-Zuch. „Die  Hochschule Emden/Leer beteiligt sich aktiv an dem Netzwerk, um neben der historischen Perspektive auch aktuelle Themen und vor allem die künftige Perspektive einzunehmen: Starke Frauen in und für die Region -  zahlreiche Persönlichkeiten finden und fördern wir hier an der Hochschule“, so Dehoff-Zuch.

Weitere  Fachberaterinnen sind Vertreterinnen des Historischen Museums Aurich, der Ostfriesischen Landschaft, der Hochschule Emden/Leer, GästeführerInnen der Städte Leer und Emden, des Stadtarchivs Leer und anderen. Ein gemeinsames Logo „FrauenLeben in Ostfriesland“ verweist auf die gemeinsame regionale Zusammenarbeit.

Pünktlich zum Jahreswechsel ist zudem der „Lebendige Frauenkalender“ erschienen. Herausgegeben hat diesen Kalender die „Modellregion FrauenLeben in Ostfriesland“. Er beinhaltet Bilder und Kurzbiografien von zwölf bedeutenden, weiblichen Persönlichkeiten aus Ostfriesland, darunter die Badefrau Altje Gerrels Dorenbusch aus Norderney, die Heimatschriftstellerin Marie Ulfers aus Carolinensiel oder die friesische Häuptlingstochter Maria von Jever. Neben den informativen Kurzbiografien der zwölf Frauen informiert der übersichtlich gestaltete Falt-Kalender über zahlreiche Veranstaltungen des kommenden Jahres. Erhältlich ist er unter anderem in Volkshochschulen, Touristikbüros, der Ostfriesischen Landschaft und auch bei der Gleichstellungsstelle der Hochschule Emden/Leer.

Ausgangslage des Runden Tisches war die Beantragung und Ernennung von FrauenORTen durch den Niedersächsischen. Landesfrauenrat. Aktuell gibt es fünf anerkannte FrauenORTE auf der Ostfriesischen Halbinsel: Wilhelmine Siefkes (Leer), Hermine Heusler-Edenhuizen (Pewsum-Krummhörn), Recha Freier (Norden), Antje Brons (Emden), Maria von Jever.