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14.11.2017

Deutsch-niederländische Kontakte gepflegt

Hochschule bei Promotiedagen in Groningen dabei

Die Hochschule Emden/Leer hat sich auch in diesem Jahr auf den Promotiedagen in Groningen präsentiert. Neben der Netzwerkinitiative greentech OSTFRIESLAND, die die Hochschule gemeinsam mit der Industrie- und Handelskammer für Papenburg (IHK), der Handwerkskammer und der Stadt Emden auf den Weg gebracht hat, waren auch der Career Service und der Technologietransfer der Hochschule an einem Stand im „Ostfriesland Plein“ vertreten.

Auf dem gemeinschaftlichen Marktplatz in der Groninger Martiniplaza hatten sich in der vergangenen Woche viele weitere ostfriesische Unternehmer präsentiert und auf Initiative der IHK ihre Produkte, Ideen und Dienstleistungen vorgestellt. Auf der zweitägigen Businessmesse konnten die Unternehmen Kontakte zu potenziellen Kunden und Geschäftspartnern in den Niederlanden knüpfen und sich über grenzübergreifende Arbeitsmarktprojekte informieren.

„Insbesondere der Austausch auf dem Personalmarkt kann für uns Unternehmer eine Chance sein, engagierte Mitarbeiter zu bekommen, die vielleicht eine neue Sicht auf die für uns alltäglichen Dinge mitbringen“, so IHK-Präsident Dr. Bernhard Brons bei der Eröffnung der Messe. So sehe etwa das von der IHK unterstützte EU-Projekt Ems Dollart Region in Transition (EDRiT) vor, niederländische und deutsche Hochschulabsolventen in Unternehmen des jeweils anderen Landes zu entsenden, um dort ein Praktikum zu absolvieren. Für die jungen Menschen sei dies eine sehr gute Gelegenheit, eine andere Arbeitskultur, Mentalität und Sprache kennenzulernen.

Ergänzend verwies Franz-Josef Sickelmann, Landesbeauftragter für regionale Landesentwicklung, auf bereits sehr erfolgreiche und etablierte grenzübergreifende Forschungs- und Entwicklungsprogramme. So habe zum Beispiel ein Verbund deutscher und niederländischer Partner durch Kombination ihrer Kernkompetenzen mit dem „Power to Flex“-Projekt, an dem auch die Hochschule Emden/Leer beteiligt ist, eine beeindruckende Innovationskraft bei der Speicherung regenerativ hergestellter Energie entwickelt.

Über den – vor allem in der deutsch-niederländischen Grenzregion gelebten – Netzwerkgedanken zwischen Unternehmen und verschiedenen öffentlichen Institutionen freute sich Henk Staghouwer, Deputierter der Provinz Groningen, bei der Begrüßung der ostfriesischen Gäste. Gerade Unternehmermessen wie die Promotiedagen böten einen ausgezeichneten Rahmen, um erste Gehversuche im Nachbarland zu unternehmen und gemeinsam Synergieeffekte in der Grenzregion nutzbar zu machen, so Staghouwer.

Mit fast 30.000 Besuchern und 650 Ausstellern erlaubten die Promotiedagen den Unternehmen, ein breites Spektrum potenzieller Kunden und Netzwerkpartner zu erreichen.