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26.09.2017

Den Gesundheitsstandort Norden im Blick

Das Projektteam der Hochschule Emden/Leer mit dem Bürgermeister der Stadt Norden und Repräsentanten des Fachdienstes Wirtschaftsförderung und Stadtmarketing. Untere Reihe von li nach re: Bürgermeister Heiko Schmelzle, Nora Weers, Kyra Volkenborn, Alena Kieback, Maleen Lake, Prof. Dr. Kerstin Kamke (Hochschule Emden/Leer), Andrea Milberg (Fachdienst Wirtschaftsförderung und Stadtmarketing). Obere Reihe von li nach re: Jessica Bruns (Coach), Jasmin Brümmer, Mareike Pleuß, Sonja Ertelt (Hochschule Emden/Leer), Jan-Berndt Swyter (Fachdienst Wirtschaftsförderung und Stadtmarketing)

Hochschule Emden/Leer unterstützt beim Aufbau eines Gesundheitsnetzwerkes

Wie kann die medizinische Versorgung in Norden nachhaltig gesichert werden? Dieser Frage gehen derzeit im Auftrag der Stadt Norden acht Studentinnen der Hochschule Emden/Leer unter der fachlichen Leitung von Frau Prof. Dr. Kerstin Kamke nach. Ziel ist der Aufbau eines Gesundheitsnetzwerkes im Gebiet der Stadt Norden. Das Praxisprojekt startete im März 2017.

Im Dezember 2017 soll das „Gesundheitsnetzwerk Norden“ im Rahmen des ersten Treffens der Netzwerkpartner aus der Taufe gehoben werden. 200 im Stadtgebiet von Norden ansässige Akteure aus der Gesundheitswirtschaft sind aufgerufen, „ihr Gesundheitsnetzwerk“ mitzugestalten. In den nächsten Tagen geht diesem Personenkreis eine schriftliche Umfrage zu, deren anschließende Auswertung darüber Aufschluss geben wird, welches Profil sich die Akteure vor Ort wünschen.

„Das Projektteam sieht der Auswertung des Fragebogens mit Spannung entgegen“, erklärt Prof. Dr. Kerstin Kamke, Professorin für Gesundheitsmanagement an der Hochschule Emden/Leer.  Schließlich hätten die Studentinnen im Frühjahr 2017 viel Zeit und Engagement in die Recherche der potentiellen Netzwerkpartner investiert und einen Fragebogen mit hohem Anspruch entwickelt.  „Der Fragebogen soll die Wünsche und Erwartungen an ein Gesundheitsnetzwerk derjenigen transparent machen, die in der Gesundheitswirtschaft  tätig sind, sodass die Stadt Norden darauf passgenau reagieren kann“, betont Kamke.

Das studentische Team besteht aus Sonja Ertelt (Projektleitung),  Jasmin Brümmer, Julia Hoffmann, Alena Kieback, Maleen Lake, Mareike Pleuß, Kyra Volkenborn und Nora Weers.  Alle Studentinnen studieren Sozial- und Gesundheitsmanagement im 5. Semester und streben mit der gewählten Studienrichtung  „Gesundheitsmanagement“ eine spätere Tätigkeit in der Gesundheitswirtschaft an. „Das insgesamt 7monatige Praxisprojekt ist ein wichtiger Baustein, um die Studierenden des Bachelor-Studiengangs Sozial- und Gesundheitsmanagement auf die Arbeitswelt von Morgen vorzubereiten“ sagt Kamke, die auch Leiterin des Studiengangs ist.

Bei Projektstart verfügen die Studierenden über Kenntnisse in Statistik, empirischer Sozialforschung und Projektmanagement. Bei Projektende sind die Studierenden dem Berufsziel, Managementaufgaben zu übernehmen, ein großes Stück näher gekommen. Denn die Managementkompetenz würden die Studierenden insbesondere in den Praxisprojekten erwerben, erklärt die Studiengangsleiterin.

Im nächsten Schritt geht es für das studentische Team nun darum, die Umfrageergebnisse der Akteure wissenschaftlich auszuwerten, zu analysieren und Handlungsempfehlungen zum Aufbau eines Gesundheitsnetzwerkes zu entwickeln. „Stolz würde es uns machen, wenn unsere Handlungsempfehlungen und damit unsere Arbeit mit dazu beitrüge, die quantitative und qualitative medizinische Versorgung in Norden nachhaltig zu sichern und weiterzuentwickeln“, resümiert Kamke.